Heinsbergs Partnerstadt Ozimek darf gleich dreimal feiern

Von: anna
Letzte Aktualisierung:
Auch die Eisenhängebrücke ü
Auch die Eisenhängebrücke über den Fluss Malapane, die älteste gußeiserne Brücke Europas, stand auf dem Besuchsprogramm der Heinsberger Delegation in der polnischen Stadt Ozimek. Foto: anna

Heinsberg/Ozimek. Gleich drei Anlässe zum Feiern hat Heinsbergs polnische Partnerstadt Ozimek in diesem Jahr: Seit 50 Jahren besitzt sie Stadtrechte, seit 20 Jahren pflegt sie eine Partnerschaft mit der Stadt Heinsberg und seit 15 Jahren ist sie offiziell mit der Stadt Rymarov in Tschechien befreundet.

Grund genug für große Feierlichkeiten anlässlich der diesjährigen „Ozimeker Tag”, zu denen eine Delegation aus Heinsberg nach Polen reiste. Zur Heinsberger Gruppe gehörten neben dem Ersten Beigeordneten Jakob Gerards weitere Vertreter der Verwaltung und des Partnerschaftsausschusses, zwei Bands der Jugendmusikschule, die Showtanzgruppe Minilights aus Waldenrath und eine Skatgruppe aus Kirchhoven.

Nach der Ankunft in Ozimek wurde im dortigen Kulturhaus am ersten Tag eine Ausstellung eröffnet unter dem Titel „Freundschaft verbindet Generationen”. Sie dokumentiert mit zahlreichen Dokumenten und Fotos die Entwicklung der seit 20 Jahren währenden Partnerschaft zwischen Ozimek und Heinsberg.

Der zweite Tag begann mit einem Skatturnier und einem Besuch im „JuraPark”. Der Bildungs- und Vergnügungspark entstand an der Stelle, wo vor elf Jahren Skelette einer bis dahin unbekannten Archosaurier-Art, sogenannter Ursaurier entdeckt worden waren. Auftritten der Heinsberger Gruppen folgte die Konferenz „Freundschaft verbindet Generationen im Kulturhaus.

Gerards erinnerte in seiner Rede an den 11. Juli 1992 als Gründungstag der Partnerschaft mit Heinsberg, die seinerzeit in Heinsberg besiegelt worden war. Und er rief noch einmal die Versprechen ins Gedächtnis, die sich die Vertreter beider Städte seinerzeit gegeben hatten: voneinander zu lernen, einander zu helfen, die Jugend durch einen regelmäßigen Austausch zusammenzuführen und dem Werk der Verständigung und Freundschaft für alle Zukunft eine feste Grundlage zu geben.” „Vielfach ist es uns gelungen, diesen Ansprüchen gerecht zu werden, manchmal auch nicht. Das liegt nicht zuletzt an Personen”, erklärte Gerards.

Deshalb freue es ihn ganz besonders, dass die Versprechen von vor 20 Jahren aufgefrischt werden könnten, „dass wir nicht nur reden, sondern Partnerschaft leben.” Freundschaft sei eine dauernde Aufgabe. „Dieser Aufgabe müssen wir uns jeden Tag neu stellen.” Den Jugendlichen von Ozimek und Heinsberg rief er zu: „Tanzt, lacht, spielt miteinander, über alle sprachlichen Barrieren hinweg!”

Abschließend lud er ein zum Gegenbesuch in Heinsberg. Geplant ist dieser anlässlich des Burgberg-Festival vom 31. August bis zum 2. September mit einem Festakt am Sonntag, 2. September. Besonders gut kam bei den Freunden aus Ozimek das Geschenk an, dass die Delegation im Gepäck hatte: ein Fußball mit den Unterschriften der deutschen Nationalmannschaft. Immerhin stammt die Mutter von Miroslav Klose aus Ozimek.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert