Heinsberger Justizsportler dürfen jubeln

Von: agsb
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Heinsberg-Oberbruch. Der Justizvollzugssportverein (JVSV) Heinsberg, in dem die Bediensteten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Heinsberg aktiv sind, durfte sich am Wochenende doppelt freuen: Einerseits erwies sich der JVSV Heinsberg als würdiger Gastgeber für die Deutsche Fußball-Meisterschaft der Justizvollzugsbediensteten, andererseits errang das Heinsberger Team – nach dem dritten Platz vor zwei Jahren – diesmal im Oberbrucher Stadion den ausgezeichneten zweiten Rang.

 Deutscher Meister wurde – nach 2010 und 2012 nunmehr zum dritten Mal in Foge – die JVA Wittlich aus Rheinland-Pfalz.

Die Heinsberger Mannschaft, die gegen Rohrbach (1:1) und gegen Lingen (0:0) jeweils ein Remis erreicht und gegen Lübeck mit 2:0 gewonnen hatte, sicherte sich in der Vorrunde den Gruppensieg erst im nervenaufreibenden letzten Spiel gegen Weiterstadt. Der 3:2-Erfolg gegen die Hessen ließ die Heinsberger auf Wolke sieben schweben. Gruppenzweiter wurde Weiterstadt dank des besseren Torverhältnisses vor Rohrbach. In der anderen Vorrundengruppe zog Titelverteidiger Wittlich seine Kreise; da wurde Ebrach Zweiter. Heinsberg traf im Halbfinale auf die Bayern aus Ebrach. Als Daniel Haletzki zum 1:0-Siegtor einschoss, war der Jubel riesengroß. Die Gastgeber durften vom Titelgewinn träumen. Das Finale war erreicht. Der Gegner hieß Wittlich. Der Titelverteidiger hatte gegen Weiterstadt nach torloser Partie im Elfmeterschießen das Glück des Tüchtigen.

Hochmotiviert – und vielleicht zu motiviert – versuchte Heinsberg im Finale, gleich den Gegner unter Druck zu setzen. Jedoch erzielte Wittlich per Freistoß das 1:0 und setzte nun seinerseits Heinsberg unter Druck. Als wenig später ein Heinsberger Abwehrfehler eiskalt mit dem 0:2 bestraft wurde, schien die Partie schon gelaufen. Jedoch gab sich der JVSV noch nicht geschlagen und kam in der Schlussphase auch zu guten Chancen. Aber die Elf war letztlich doch „platt“ und konnte das Blatt nicht mehr wenden. Als Schiedsrichter Roland Jers zum Abpfiff ansetzte, kannte der Jubel im Wittlicher Lager keine Grenzen mehr.

Die Heinsberger lagen aber nur kurz am Boden und feierten wenig später ausgelassen die Vizemeisterschaft. Sie hatten begriffen, dass sie dass sie ein großes Turnier gespielt hatte. JVA-Leiterin Ingrid Lambertz würdigte im festlichen Rahmen in der Festhalle Sieger und Platzierte und überreichte zusammen mit Organisator Franz-Josef Fronk vom JVSV die Pokale. Anschließend spielte die Gruppe Glenrock auf und hatte mit Sängerin Alina ein weiteres Juwel „im Gepäck“.

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