Heinsberger Jobcenter sorgt für Freude

Von: disch
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In Heinsberg an der Schafhausener Straße 50: Dort ist der Jobcenter-Neubau entstanden. Foto: agsb
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Investoren wie auch Repräsentanten von Jobcenter, Agentur für Arbeit, Kreis und Stadt freuten sich am Freitag in Heinsberg über die Fertigestellung des Jobcenter-Neubaus.

Kreis Heinsberg. Rainer Florack und Josef Ravnak sind die Gesellschafter der Flora 50 KG. Sie sind die Investoren, die den Neubau in Heinsberg an der Schafhausener Straße 50 angepackt haben. Beide zeigten sich bei einem Pressegespräch zur Neueröffnung des Jobcenters am Freitag vor Ort ganz glücklich und sehr dankbar.

Florack fasste die aktuellen Botschaften rund um das vollzogene Sechs-Millionen-Euro-Investment prägnant in zehn Worten zusammen: „Termin eingehalten – Kosten eingehalten – Kein Unfall – Keine Mängel – Biogas kommt!“

Über das „maßgeschneiderte Objekt“ freute sich auch Rita Thelen, die stellvertretende Geschäftsführerin des Jobcenters, das nun für die nächsten 15 Jahre – so die vertragliche Regelung – als Mieter in den Neubau eingezogen sei und den Betrieb bereits aufgenommen habe. Die von Kreis und Arbeitsagentur gebildete Trägerversammlung habe im November 2010 den Beschluss gefasst, sich auf vier zentrale Standorte zu konzentrieren, um alle Aufgaben und Angebote jeweils unter einem Dach zusammenzufassen und es den Kunden einfacher zu machen.

Vier Jahre danach werde nunmehr die Umsetzung abgeschlossen. So sei in Geilenkirchen vor einem Jahr der Erweiterungsbau bezogen worden. In Heinsberg sei nun der angemietete Neubau fertig, in dem auch zentrale Stellen des Jobcenters angesiedelt seien. In Hückelhoven und Erkelenz würden nach dem Umbau bestehender Gebäude die neuen Standorte des Jobcenters ab dem kommenden Monat genutzt.

Landrat Stephan Pusch zeigte sich angetan von den hellen, freundlichen Räumen und dankte den Investoren für ihr Engagement. Pusch zeigte sich davon überzeugt, dass das Jobcenter eine gut funktionierende Einrichtung sei, um Menschen in Lohn und Brot zu vermitteln. Wobei der Kreis Heinsberg mit seinem Arbeitsmarkt vergleichsweise „ganz gut“ dastehe. Das Jobcenter solle eine Anlaufstelle sein, die möglichst guten Service biete.

Doris Schillings, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Aachen-Düren, erklärte, die freundliche und offene Gestaltung des Neubaus drücke auch „Respekt vor den Kunden“ aus. Kreis und Agentur seien im Laufe der Jahre zusammengewachsen: „Uns geht es um die Menschen.“

Für Investor Rainer Florack war vor allem „das beste Grundstück“, das von der Stadt Heinsberg zu erwerben gewesen sei, bei diesem Projekt der „Matchwinner“, der entscheidende Punkt, gewesen. Stolz und hochzufrieden mit dem Projekt zeigte sich denn auch Bürgermeister Wolfgang Dieder.

Viel Freude und viel Erfolg wünschte Investor Josef Ravnak allen, die in das Haus ein und aus gehen würden. Und Investor Rainer Florack fügte zum Schluss noch ­einen wichtigen Wunsch an das Jobcenter hinzu: Dass die in jedem Büro aus Sicherheitsgründen eingerichteten Fluchttüren möglichst nie für diesen Zweck benutzt werden müssten. Bekanntlich sind bundesweit immer wieder Angriffe auf Jobcenter-Mitarbeiter zu beklagen.

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