Heinrich Pachl: Grimme-Preisträger mit messerscharfem Humor

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Heinrich Pachl leitet als „ma
Heinrich Pachl leitet als „managing director” das „Institut für vertrauens-störende Maßnahmen”.

Heinsberg. Er ist Gast der renommiertesten Kleinkunstbühnen Deutschlands: Die Pfeffermühle in Leipzig, das Bonner Pantheon, das Mainzer Unterhaus und die Mitternachtsspitzen des WDR sind seine Stammspielplätze.

Mit seinem Programm „Das überleben wir” ist der große politische Kabarettist Heinrich Pachl nun auf Deutschlandtournee. Am Donnerstag, 17. November, ist er erstmals in Heinsberg. Er ist ab 20 Uhr Gast in der Buchhandlung Gollenstede. Karten gibt es in allen Ticket-Shops des Zeitungsverlages Aachen sowie in den bekannten Vorverkaufsstellen im Westen.

Pachl ist einer der intelligentesten und schärfsten deutschen Kabarettisten. Er ist Träger des Deutschen Kleinkunstpreises und des Deutschen Kabarettpreises. Bereits 1986 erhielt er den Grimme-Preis. Sein neues Programm hatte soeben Premiere und wird ständig den veränderten politischen Gegebenheiten angepasst: Unter dem zukunftsfrohen Motto „Das überleben wir” lädt das „Institut für vertrauens-störende Maßnahmen” zur Jahreshauptversammlung. Und Heinrich Pachl als „managing director” legt Rechenschaft ab. Da wird Bilanz gezogen, Ausblick gehalten und Kassensturz gemacht.

Was hilft nachhaltig gegen Kriegsdemagogie, Sozialpopulismus, geistig moralische Sterbehilfe und Finanzverschleierung? Lassen sich die Grenzen der Unzumutbarkeiten noch weiter verschieben? Wollen wir wieder das Primat des Politischen oder sind wir weiter mit politischen Primaten zufrieden? Welches Maximum an Widersinn kann der deutsche Durchschnittsbürger mit einem Minimum an Berstschutz aushalten?

Da wird kontrovers diskutiert, und Pachl muss an vielen Meinungsfronten kämpfen. Im Duell zwischen Pointe-Pistole und Kalauer-Kanone werden die Fetzen fliegen. Und es gilt weiterhin die Devise: Wer will, der kann. Und wer nicht kann, der will nicht und wer nicht will, der kann uns mal. Aber das kann nun wirklich keiner wollen.
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