Erkelenz - Heimatverein hat Ziel erreicht: Die Marke „1000” ist geknackt

Heimatverein hat Ziel erreicht: Die Marke „1000” ist geknackt

Von: Helmut Wichlatz
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Beim Heimatverein: Andreas Tischbein (l.) bekommt vom Vorsitzenden Günther Merkens die Ehrennadel

Erkelenz. Im Rahmen der Vorstandssitzung des Heimatvereins der Erkelenzer Lande wurden auch das 999. und das 1000. neue Mitglied des Vereins begrüßt und gleich mit der Ehrennadel und der begehrten Vereinskachel begrüßt. Mit dem Knacken der Tausender-Marke hat der Heimatverein eines seiner erklärten Ziele erreicht.

Seit seiner Gründung im Jahr 1981 hat sich der Heimatverein der Erkelenzer Lande zu einer festen Größe in Erkelenz entwickelt. Im vergangenen Jahr lud er zu über 80 Veranstaltungen ein, die zum kulturellen Leben in Erkelenz beitragen. Im Gründungsjahr konnte der Heimatverein 197 Mitglieder verzeichnen. Im Jahr 2000 waren es bereits 517, 2009 schon 850.

Zwei hochkarätige Mitglieder

Die 1000er Marke knackte der Heimatverein Ende vorigen Jahres - und das gleich mit zwei hochkarätigen Mitgliedern. Stilecht und närrisch-mathematisch konnte der amtierende Bauer des Dreigestirns, Andreas Tischbein, als 999. Mitglied begrüßt werden. Immer lasse sich die Zahl karnevalistisch begründen, erklärte der Vorsitzende Günther Merkens. Schließlich verstecke sich darin gleich neun Mal die närrische 111. „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal dem Heimatverein beitrete”, gestand der Bauer. Sein Eintritt sei jedoch nur konsequent, betonte Tischbein. „Aber die Arbeit und die Vielfalt des Angebotes sind überzeugend.”

Darüber hinaus sind seine beiden Mit-Tollitäten Jungfrau Josefine (Viethen) und Prinz Markus I. (Forg) schon Mitglieder des Heimatvereins. Überdies sei die Verbundenheit der Karnevalisten zum Heimatverein nur logisch, da sich beide dem Erhalt und der Pflege des Brauchtums verpflichtet fühlen.

Der 1000.Neuzugang konnte nicht zur Ehrung kommen: Ignatius Maaß, Abt der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier. Er hatte den Heimatverein im Rahmen der Jubiläumsfeier der Erkelenzer Matthias-Bruderschaft im vorigen Jahr kennen- und schätzen gelernt.

Der Abt zeigte sich beeindruckt von der Lebendigkeit der Stadt und dem Engagement gegen das Vergessen und für ein gutes Miteinander. Auf die Idee, ihn für den Verein zu rekrutieren, kam Geschäftsführer Theo Görtz.

Etwas beitragen zum Gedeihen des Heimatvereins wollte er auch und schickte für die vereinseigene Bibliothek ein Exemplar eines Buches über die St.-Matthias-Basilika. Zwischen der Trierer Abtei und dem Erkelenzer Land bestehe eine jahrhundertealte Verbindung, auch durch die Matthiaswallfahrten. „Der Matthes” sei offenbar für den Heimatverein ein Stück „Heimat”.

Ebenfalls geehrt wurde Rainer Königs, der nach jahrelanger Tätigkeit als Sprecher des Cornelius-Burgh-Chores zurückgetreten war. Er dankte dem Vorstand für „die jahrelange Zusammenarbeit und offene Ohren”.
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