Heimatverein drückt Ziele in Zahlen aus

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Der Lambertusturm ist ein Sorgenkind des Heimatvereins, dem er sich in diesem Jahr in ganz besonderer Weise annehmen wird. Foto: Strickstrock

Erkelenz. Für das Jahr 2010 hat sich der Heimatverein der Erkelenzer Lande ein paar beeindruckende Ziele auf die Fahnen geschrieben. Diese Ziele lassen sich am besten in Zahlen ausdrücken. 10.000, 1000, 500, 90 und drei. Ein Augenmerk liegt in diesem Jahr vor allem auf dem Lambertiturm, der dringend einer Sanierung bedarf.

Dazu will der Heimatverein beitragen und 10.000 Euro sammeln. „Der Turm ist weithin als Wahrzeichen der Stadt sichtbar und über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt”, erklärte der Vorsitzende des Heimatvereins, Günter Merkens.

Die nächste Zahl ist die 1000. So viele Mitglieder will der Heimatverein bis Jahresende haben. Ein Ziel, das durchaus erreichbar ist, wenn man die Mitgliederentwicklung der letzten Jahre betrachtet. Von knapp 200 Mitgliedern im Jahr 1981 ist der Verein auf derzeit 876 Mitglieder angewachsen. Allein 2009 wurden 154 neue Mitglieder verzeichnet.

Die nächste Zielziffer ist 500. So viele Besucher will der Heimatverein am Montag, 26. April, beim Meisterkonzert des Cornelius-Burgh-Chores in der Stadthalle begrüßen. Zur Gestaltung des Konzertes wird auch das Ensemble der Musikakademie Breslau beitragen.

Die Ziffer 90 ist etwas kurios. Denn obwohl der Heimatverein vor drei Jahren seinen 60. Geburtstag feierte, steht in diesem Jahr der 90. Geburtstag auf dem Programm. Dabei bezieht sich der Heimatverein auf den „Erkelenzer Geschichts- und Altertumsverein”, der am 3. Oktober 1920 gegründet wurde und schon aufgrund seiner Satzung einige Parallelen mit dem heutigen Heimatverein aufweist. Dementsprechend wird die Mitgliederversammlung am 3. Oktober im Zeichen dieses Geburtstages stehen.

Die letzte der Zielzahlen ist die drei. Sie bezieht sich auf die Vortragsreihe des Heimatvereins, die am Donnerstag, 11. März. mit einem Vortrag von Hanns Heidemanns über die Reformation und ihre Folgen im Jülicher und Erkelenzer Land beginnt.

Am Donnerstag, 8. April, wird Professor Gertrude Cepl-Kaufmann über die Rheinromantik als Teil deutscher Kulturgeschichte sprechen. Als dritter Vortragsredner wird Rudolf Engler am Dienstag, 4. Mai, über den Bohrpionier Anton Raky berichten.
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