Hedwig Klein ist nun Ehrenbürgermeisterin von Wegberg

Von: hewi
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Hedwig Klein ist nun offiziell Ehrenbürgermeisterin der Stadt Wegberg. Die Urkunde wurde ihr bei der Sitzung des Rates von ihrem Amtsnachfolger Reinhold Pillich verliehen. Foto: Stadt

Wegberg. Hedwig Klein ist nun „hochoffiziell” Ehrenbürgermeisterin der Stadt Wegberg. Die Urkunde wurde ihr bei der Sitzung des Stadtrates von ihrem Amtsnachfolger Reinhold Pillich verliehen.

Hedwig Klein war seit 1975 insgesamt 34 Jahre im Wegberger Stadtrat tätig gewesen, davon fünf Jahre als Bürgermeisterin im Ehrenamt und zehn Jahre als hauptamtliche Bürgermeisterin. 2004 hatte sie die Wiederwahl mit über 62 Prozent der abgegebenen Stimmen geschafft. Ihren letzten Arbeitstag als Bürgermeisterin hatte sie am 20. Oktober vorigen Jahres.

Vor der Ernennung Kleins hatte es im Rat einige Aufregung gegeben, denn im ersten Anlauf war der entsprechende Antrag am 27. Oktober mehrheitlich abgelehnt worden. Es folgten eine teilweise öffentliche Suche nach den Schuldigen und gegenseitige Bezichtigungen.

Zwei Wochen später kam es zu einem erneuten Anlauf, bei dem dann die Mehrheit für die Ernennung votierte. Die Stimmen der FDP waren dabei nachträglich nicht anerkannt worden, da sie „zur besseren Kontrolle der Abstimmung” einheitlich mit einer anderen Farbe abgestimmt hatte.

Viel war spekuliert worden, weshalb es im ersten Anlauf zu einer Ablehnung gekommen war. Dabei war auch von „offenen Rechnungen” die Rede gewesen.

Nun konnte Pillich endlich seiner Vorgängerin die Urkunde und damit die Ehrenbürgermeisterwürde überreichen. Er erklärte, dass Kleins Beweggrund zur Annahme des Titels nicht der Titel selber, sondern das „Eintreten vieler Bürger und Ratsvertreter für die Verleihung des Titels” sei. Es sei ein besonderes Anliegen, die Kipshovenerin für ihre in den vergangenen Jahrzehnten geleistete Arbeit zu würdigen, so Pillich weiter.

Sichtlich gerührt nahm Klein die Urkunde an und dankte den Anwesenden.

Mit der Verleihung des Ehrentitels gaben auch einige Ehrenratsleute in spe ihren Widerstand gegen ihre Ehrung auf. Sie hatten sich im Vorfeld mit der früheren Bürgermeisterin solidarisch erklärt und beschlossen, ihre Ehrentitel erst anzunehmen, wenn sie zur Ehrenbürgermeisterin ernannt würde.

So wurden nunmehr ebenfalls Rudi Hachen (CDU), Helmuth Thelen, Karl-Heinz Matthiesen und Harald Kersten (alle SPD), Heinz Nießen (FDP) und Katharina Schmitz (parteilos) zu Ehrenratsleuten ernannt. Thelen kann auf insgesamt 35 Jahre und Matthiesen auf 25 Jahre Ratszugehörigkeit zurückblicken. Bei den anderen frisch gebackenen Ehrenratsleuten waren es 20 Jahre.
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