Günter Pilger ist der neue Gefängnisseelsorge in der JVA

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Bei der Einführung von Gefängnisseelsorger Günter Pilger (2.v.l.): Superintendent Jens Sannig (links) sowie Jürin Fritzlar vom Kreissynodalvorstand und sein Vorgänger Norbert Tillmannshöfer. Foto: Petra Wolters

Heinsberg. Im Rahmen eines Gottesdienstes in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Heinsberg hat Jens Sannig, Superintendent der evangelischen Kirche im Kirchenkreis Jülich, Günter Pilger aus Düren als neuen Gefängnisseelsorger für die JVA eingeführt.

Der Pfarrer hat damit auch offiziell die Nachfolge von Norbert Tillmannshöfer aus Wegberg angetreten, der Ende Januar in den Ruhestand verabschiedet worden war.

Die evangelische Kirche sehe die Einführung eines Gefängnisseelsorgers im Rahmen eines Gottesdienstes vor, betonte Sannig bei seiner Begrüßung. „Gott ist Quelle und Ziel unseres Lebens”, erklärte dann Pilger selbst. Niemand könne sagen, dass er nicht schon einmal schuldig geworden wäre oder es werden könnte”, betonte er mit Blick auf Kapitel 23 des Lukasevangeliums, das von der Verhaftung und Verurteilung Jesu berichtet. Gott liebe dennoch jeden Menschen, er gebe keinen Menschen auf.

„Damit gehen wir bis ins Gefängnis, um den Menschen nahe zu sein. Unsere Themen sind Schuld und Versöhnung. Wir urteilen nicht und wir beurteilen nicht. Wir lassen die Menschen hier die Nähe Gottes spüren”, erklärte er.
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