Hückelhoven - Grünes Licht für den Spielplatz, Bolzplatz unklar

Grünes Licht für den Spielplatz, Bolzplatz unklar

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Hückelhoven. Auf der konstituierenden Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde die Entwurfsplanung für eine Neugestaltung des Spielplatzes an der Baaler Fringsstraße vorgestellt.

Im September 2009 hatte der Rat beschlossen, die Neugestaltungsmaßnahme durchzuführen. Bei dem entsprechenden Entwurf wurden die Baaler Kinder und Jugendlichen beteiligt, ihre Vorschläge wurden in den Entwurfsplan aufgenommen.

Einige Spielelemente des alten Spielplatzes, wie die Seilbahn, werden auch weiterhin im Einsatz bleiben. Der Platz, der sich in zwei Höhenbereiche unterteilt, soll zukünftig barrierefrei begehbar sein. Bisher wurden die rund zwei Meter Höhenunterschied durch Stufen ausgeglichen. Für die Kleinkinder soll es einen eigenen Spielbereich mit Wippe, überdachtem Sandkasten, Schaukeln und Malwänden geben. Das Trampolin, das dort ebenfalls installiert werden soll, wurde von den Kindern gewünscht.

Für die Sechs- bis Achtjährigen wird es einen Kletter- und Balancierparcours geben, der die Motorik und Koordination fördern soll. Dabei wird eine Felswand nachgebildet, die gleichzeitig den Höhenunterschied des Geländes absichern soll. Das Klettergestellt wird aus verschiedenen Materialien wie Metall und Holz bestehen. Mit einer Reckstange und einer Fässerbrücke soll auf spielerische Weise der gesamte Körper trainiert werden. In diesem Bereich wird auch die alte Seilbahn weiterhin zum Einsatz kommen.

Die Kosten werden sich nach dem derzeitigen Planungsstand auf rund 134.000 Euro belaufen. Davon werden rund 60.000 auf Landschaftsarbeiten und knapp 74.000 Euro auf die Anschaffung von Spielgerät entfallen. Damit wird der im Haushaltsansatz vorgesehene Betrag um rund 13.000 Euro überschritten. Die Summe kann durch Reduzierungen bei den Geräten ausgeglichen werden, wenn der Haushaltsansatz nicht überarbeitet werden soll.

Einstimmig beschloss der Ausschuss, dem Rat die vorliegende Entwurfsplanung zu empfehlen. So weit ist man beim geplanten Bolzplatz in Hilfarth noch nicht. Gemäß der Prioritätenliste soll der Platz in diesem Jahr angelegt werden.Ein geeigneter Platz war allem Anschein nach neben der Sporthalle an der Goethestraße gefunden worden. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Fläche hätte dort auch die Möglichkeit bestanden, eine zusätzliche Fläche für Handball und Basketball zu schaffen. Doch ein nachträglich in Auftrag gegebenes Schallschutzgutachten rät von dem Standort ab.

Daraufhin wurde die Verwaltung beauftragt, in Hilfarth andere Flächen zu finden, die als Standort für den Bolzplatz in Frage kommen könnten. Die fünf möglichen Standorte wurden dem Ausschuss vorgestellt. Die Beschlussvorlage hob hervor, dass keiner der möglichen Standorte eine wirklich „optimale Eignung” habe. In die nähere Wahl kommen ein Standort Am Kiespley und Zum Fischeich, die sich beide in städtischer Hand befinden. Bei letzterem bleibt zu überprüfen, welche Kosten für eine Verbindung von der L364 zum geplanten Ballspielplatz entstehen. Diese und weitere Fragen werden derzeit von der Verwaltung geklärt. Die Finanzierung der Maßnahme in Höhe von rund 100000 Euro erfolgt aus dem Konjunkturpaket II.
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