Kreis Heinsberg - Grüne zu Gast im Tierheim

Grüne zu Gast im Tierheim

Von: anna
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Die drei jungen Hunde aus Rumänien waren die Lieblinge der Besucherinnen und der Gastgeber im Tierheim in Heinsberg-Kirchhoven: Dr. Ruth Seidl, Maria Meurer, Sofia Tillmanns, Bianka Mai, Berthold Wohlgemuth und Regina Vogel (v. l.). Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Im Rahmen ihrer Aktion „Fraktion vor Ort“ waren die 29 Landtagsabgeordneten von Bündnis 90 / Die Grünen jetzt in Tierheimen in Nordrhein-Westfalen zu Gast.

Dr. Ruth Seidl, die Abgeordnete aus Wassenberg, besuchte gemeinsam mit Maria Meurer, Fraktionsvorsitzende im Kreistag, und Sofia Tillmanns, Sprecherin für Tierschutz in der Fraktion, das Tierheim in Kirchhoven. Begrüßt wurde sie dort von Bianka Mai, Vorsitzende des Tierschutzvereins für den Kreis Heinsberg, von Geschäftsführerin Regina Vogel und von Beisitzer Berthold Wohlgemuth.

Bei einem Rundgang lernten die Politikerinnen alle Bewohner kennen, darunter vor allem Hunde, Katzen und Kaninchen. Rund 500 Tiere würde das Tierheim jedes Jahr an neue Besitzer vermitteln, so Regina Vogel. Ganz besonders machten drei junge Mischlinge in einem Gehege auf sich aufmerksam.

Sie seien zu acht gewesen und würden aus einem Tierheim in Rumänien stammen, so Bianka Mai. Aufgrund der prekären Situation für Hunde in Rumänien habe man sie Ende vergangenen Jahres im Tierheim aufgenommen, und fünf von ihnen hätten bereits Besitzer gefunden.

Nach einer Besichtigung der Tierarztpraxis im Tierheim erfuhren die Besucherinnen in einem Gespräch weitere Details zu den vielfältigen Aktivitäten des Vereins bis hin zu einer eigenen Tiertafel, genannt „Futternapf der Herzen“.

Diskutiert wurde das Förderprogramm des Landes für die Katzenkastration, aus dem das Heinsberger Tierheim im vergangenen Jahr mit 3000 Euro bezuschusst wurde. Weitere Landesmittel stünden für die Instandsetzung von Tierheimen zur Verfügung, berichtete Ruth Seidl. Dafür würde man bei einer möglichen Erweiterung des Tierheims sicherlich einen Antrag stellen, so Regina Vogel.

Ein weiteres Thema waren die sogenannten Listenhunde. Da sprachen sich die Vertreter des Tierheims eindeutig für die Abschaffung dieser Listen aus. Sie würden keinen Sinn machen, weil die Ursachen immer beim Halter zu suchen seien und nicht beim Tier. Zudem habe sich die Rasselandschaft zwischenzeitlich geändert.

In Bezug auf den Welpenhandel, der gerade in der Grenzregion ein Problem sei, wie Regina Vogel erläuterte, warnte sie zugleich eindringlich davor, Tiere bei unseriösen Händlern zu kaufen. „Die sind häufig nicht gesund und nicht sozialisiert, weil sie zu früh von ihrer Mutter getrennt wurden.“

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