Kreis Heinsberg - Grüne begrüßen Bürgersolarstrom, aber üben auch Kritik

Grüne begrüßen Bürgersolarstrom, aber üben auch Kritik

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Kreis Heinsberg. Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen hat in einer Pressemitteilung die Aufnahme der Geschäftstätigkeit der Genossenschaft Bürgersolarstrom im Kreis Heinsberg begrüßt.

Schließlich seien es neben der CDU die Grünen gewesen, die durch ihre Initiative und den gemeinsamen Antrag dieses Projekt erst möglich gemacht hätten.

Die Grünen halten aber 3000 Euro als Mindestsumme, die die Bürger zeichnen können beziehungsweise müssen, um die regenerative Energiegewinnung im Kreis zu stärken, für völlig überzogen.

Ulrich Horst, umweltpolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion, erklärte: „Das Beispiel der Genossenschaft für Solarstrom Sonnenschein in Erkelenz zeigt, dass mit einer geringen Zeichnungssumme von lediglich 200 Euro breite Bevölkerungsteile angesprochen werden, sich zu engagieren. Der Erfolg mit 80 beteiligten Bürgern spricht für sich.”

Die Grünen forderten deshalb die beteiligten Unternehmen NEW Re GmbH und Kreissparkasse Heinsberg auf, für die Genossenschaft ein neues Finanzierungsmodell mit deutlich geringeren Zeichnungssummen zu realisieren.

„Nur so wird das Interesse der Bevölkerung im Kreis Heinsberg für Bürgersolarstrom verstärkt und die gewünschte große und breit gestreute Anzahl von Zeichnungswilligen erreicht”, ergänzte Fraktionsvorsitzende Maria Meurer.

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