Kreis Heinsberg - Gründer-Foyer feiert „goldenes Jubiläum“

Gründer-Foyer feiert „goldenes Jubiläum“

Von: anna
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Über eine große Beteiligung am 50. Gründer-Foyer freuten sich im Industriepark Oberbruch: Dr. Joachim Steiner, Wirtschaftsförderer für den Kreis Heinsberg, Dr. Moritz von Ceramic Fuel Cells, Michael F. Bayer von der Gründer-Region Aachen und Josef Minkenberg, Parkmanager im Industriepark (v. l. n. r.). Foto: A. P. Thomas

Kreis Heinsberg. Sein „goldenes Jubiläum“ hat das Gründer-Foyer der Gründer-Region Aachen im Industriepark Oberbruch gefeiert. Nach einer Besichtigung der Produktion von Ceramic Fuel Cells konnten Michael F. Bayer für die GründerRegion und Parkmanager Josef Minkenberg rund 80 Gäste zu diesem Treffen in der „noch mal flott gemachten Kantine“ des Industrieparks begrüßen, wie Bayer bemerkte.

Minkenberg informierte die Zuhörer zunächst über die Entwicklung des Industrieparks. „Über die Anfrage, den Tagungsort kurz vorzustellen, habe ich mich gefreut“, erklärte er. Dies gebe ihm Gelegenheit, die Vorzüge des Standorts für Firmenansiedlungen weiter bekannt zu machen. Bei den Vorbereitungen sei ihm klar geworden, dass es sehr viele Gemeinsamkeiten zwischen Standortentwicklern und Firmengründern beziehungsweise Unternehmern gebe.

„Wer ein Unternehmen gründet, muss eine positive Einstellung mitbringen. Er braucht Mut, Zuversicht, Tatkraft und muss auf sich ändernde Randbedingungen angemessen reagieren“, so Minkenberg. „Er muss langfristig strategisch denken und handeln, um den wirtschaftlichen Erfolg seines Unternehmens auch in schwierigen Zeiten zu sichern.“ Wie die Veränderung von Randbedingungen sich auf einen Standort oder auch ein Unternehmen auswirken könnten und welche Maßnahmen beziehungsweise Strategien möglich seien, lasse sich am „Praxisbeispiel“ Industriepark Oberbruch gut darstellen.

Minkenberg begann seine Beschreibung des Wandels bei der um 1890 am Standort installierten Glühlampenproduktion, mit der Eigentümer versuchten, an der Industrialisierung und der damit einhergehenden Elektrifizierung zu partizipieren. Er schilderte die Blütezeit des Standorts mit Stahlkord- und Polyesterproduktion und rund 7000 Mitarbeitern, aber auch die Probleme nach dem Ausstieg des Unternehmens Akzo Nobel.

Standortsicherung trägt Früchte

„Wir suchten nach Lösungen“, sagte Minkenberg und fasste das Engagement auf diesem Weg in zwei Projekte zusammen: die Standortsicherung sowohl durch die Erweiterung des Industrieparks auf den Freiflächen als auch die Reorganisation der vorhandenen Kernflächen. „Ziel ist es, alte Industriebrachen wieder zu reaktivieren. Die Vorteile der vorhandenen industriellen Infrastruktur wollen wir für Neuansiedlungen nutzbar machen.“

Dazu biete der Industriepark Unternehmen ein umfangreiches Angebot an industriellen Medien wie etwa Dampf, Wasser, Gas und Strom. „Die umfangreichen Ansiedlungserfolge der letzten Jahre sind ein Zeichen dafür, dass die Standortsicherung durch stetigen Wandel Früchte trägt“, so der Parkmanager. Heute beherberge der Industriepark Oberbruch 16 Betriebe mit insgesamt 1500 Beschäftigten – Tendenz steigend. „Ich persönlich bin von der Attraktivität und damit auch von der Zukunft des Standorts überzeugt“, schloss er.

Im weiteren Verlauf dieses Treffens stellte Dr. Moritz Gimpel die Ceramic Fuels Cells (CFC) vor. Dr.Joachim Steiner präsentierte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG). Steuerberater Rudolf-J. Heinrichs informierte die Teilnehmer über die steuerlichen Konsequenzen der Rechtsformwahl. Vojislav Miljanovic beriet die Unternehmensgründer zu Themen wie PR, Marktforschung und Verkaufsförderung.

Ein Gewinnspiel und die Möglichkeit zum Austausch untereinander bei einem Imbiss rundeten die Veranstaltung ab.

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