Kreis Heinsberg - Großes Lob nach Übung für die Feuerwehrtaucher

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Großes Lob nach Übung für die Feuerwehrtaucher

Von: gp
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Am Lago Laprello in Heinberg: Nachdem das im See versunkene Fahrzeug geborgen war, begutachteten die Taucher den Pkw. Foto: Passage
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Während der Übung hatten sie erfolgreich die Prüfung zur Feuerwehr-Tauchstufe 1 absolviert: Michael Dohmen (2. v. r.), Florian Orosie (Mitte) und Jefrey Jütten (2. v. l.). Guido Funk (r.), Leiter der Feuerwehrtaucher, sowie Lehrtaucher und Einsatzleiter Norbert Schmitz (l.) gratulierten. Foto: Passage

Kreis Heinsberg. „Allzeit bereit“: So lautet der Leitspruch für alle aktiven Feuerwehrleute. Dieses Motto gilt gleichzeitig auch für die Heinsberger Feuerwehrtaucher, die seit Mitte des Jahres offiziell die Wasserrettungseinheit Feuerwehrtaucher Kreis Heinsberg bilden. Immer dann, wenn es zu Unfällen an fließenden oder auch stehenden Gewässern kommt, ist der Einsatz der Tauchgruppe erforderlich.

Insgesamt wurde die von Hauptbrandmeister Guido Funk geleitete Gruppe im vergangenen Jahr zu insgesamt 16 Einsätzen angefordert.

Immer wieder Übungen

Damit bei einem Einsatz auch alle Abläufe aufeinander abgestimmt sind, werden immer wieder Übungen anberaumt. So fand jetzt am Lago Laprello in Heinsberg eine dreitägige Taucherübung statt, an der neben den Feuerwehrtauchern des Kreises Heinsberg auch die Löschgruppe Effeld, die Feuerwehrtaucher aus Nettetal, die THW-Tauchergruppe Aachen sowie das Technische Hilfswerk (THW) aus Hückelhoven beteiligt waren.

Gleichzeitig waren Dozenten vor Ort, welche die aktiven Taucher und ihre Helfer schulten und ihnen zudem theoretische Kenntnisse zu verschiedenen Abläufen wie auch in Sicherheitsangelegenheiten vermittelten.

Das Hauptaugenmerk aller 40 an diesem Unternehmen beteiligten Einsatzkräfte galt einem simulierten Unfall, bei dem unter anderem ein Mensch zu Schaden gekommen war.

Bei der unsachgemäßen, illegalen Entsorgung eines mit giftigen Chemikalien gefüllten Fasses aus einem Fahrzeug heraus, war nicht nur das Fass im See versunken. An dem Fahrzeug hatten sich die Bremsen gelöst. Und der Fahrer war beim Versuch, seinen Pkw zu sichern, mit in den Fluten versunken.

Nun bestand für die Einsatzkräfte die Aufgabe darin, das Fass, das Fahrzeug und den Menschen im See aufzuspüren und zu bergen. Hoch motiviert und auf alle auftretenden Unwägsamkeiten vorbereitet, gingen die Einsatzkräfte ans Werk.

Während die Löschgruppe Effeld vom Boot aus versuchte, eventuell austretende Chemikalien zu binden und diese mit einer aufblasbaren Sperre einzugrenzen, gingen die einzelnen Taucheinheiten daran, den Wagen, das Giftfass und den verunglückten Menschen zu bergen.

Besonders aber stand bei dieser Übung die Sicherheit der eingesetzten Taucher und ihrer Helfer im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Während das im See versunkene Fahrzeug und der verunglückte Mensch – dargestellt von einer Übungspuppe – aufgespürt und geborgen wurden, blieb das Fass mit den Chemikalien zunächst unentdeckt.

Diese Aufgabe hatten sich die Mitglieder der Kreis Heinsberger Feuerwehrtaucher für einen späteren Nachteinsatz aufgehoben. Die für Gifteinsätze erforderliche Kontaminierungs­dusche, die ebenfalls vor Ort aufgestellt war, wurde bei diesem Einsatz also noch nicht benötigt.

Als Gäste wohnten dieser von Guido Funk koordinierten und von Lehrtaucher Norbert Schmitz geleiteten Übung gleichfalls Mitarbeiter des Kreisordnungsamtes bei. Während dieser Demonstration konnten sie sich davon überzeugen, dass die Tauchgruppe, die über 21 aktive und drei in der Ausbildung befindliche Mitglieder verfügt, im Ernstfall sofort einsatzbereit sind.

Bei einer abschließenden Lagebesprechung bedankte sich Guido Funk als Leiter der Heinsberger Feuerwehrtaucher bei allen Beteiligten: „Mein Dank gilt allen an dieser Übung beteiligten Einsatzkräften. Ihr habt eure Sache ganz hervorragend gemacht und alle Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit gelöst.

Dafür gilt allen mein ganz besonderer Dank“, lobte Funk ausdrücklich das große Engagement aller an dieser Aktion Beteiligten. Zuletzt überreichte Guido Funk Jefrey Jütten, Florian Orosie und Michael Dohmen, die während dieser Übung die Prüfung zur Feuerwehr-Tauchstufe 1 erfolgreich absolviert hatten, die entsprechenden Zertifikate.

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