Große Unterhaltung auf kleiner Bühne mit „Loriot“

Von: hewi
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„Loriot und Co.“ wurde vom Kellertheater der Anton-Heinen-Volkshochschule im Cafe „Lebensart“ in Hückelhoven aufgeführt. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Große Unterhaltung auf kleiner Bühne: Das Kellertheater der Anton-Heinen-Volkshochschule war mit „Loriot und Co.“ zu Gast im Café Lebensart. In dem Café in Hückelhoven an der Doktor-Ruben-Straße, dessen Leitgedanke darin besteht, Begegnung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen, war das Theater bereits zum fünften Mal zu Gast.

Und hatte wieder gute Unterhaltung im Gepäck. Neben Sketchen des Altmeisters Loriot war als „Co.“ auch Franziska Polanski vertreten, die ebenfalls skurrile kleine Geschichten schreibt, die den Nerv des Publikums treffen. Mit einem zwölfköpfigen Ensemble war Roswitha Grass angereist. Gleich der erste Sketch war der Klassiker „Konzertbesuch“ von Loriot. Sein Humor lebt von den Dialogen und der Situationskomik, die sich ­bekanntlich bis zum absoluten Durcheinander hochschaukeln kann. Und obwohl man den Sketch an sich schon aus Jahrzehnten der Fernsehunterhaltung kennt, riss er das Publikum mit.

In schnellem Wechsel wurde die kleine Bühne durch Stühle oder –einen Beistelltisch für die nächste Szene umgebaut – und schon ging es weiter. Da ging es um ein völlig verkorkstes Blind Date im Café, um kleine rote Pillen, die auch gegen Sachen helfen, die man gar nicht hat, und um einen sehr speziellen „Deutschkurs für Anfänger“, bei dem die grammatischen Details sehr eindrucksvoll dargestellt wurden.

Die Atmosphäre war gemütlich und ungezwungen. Bei Kaffee und Erfrischungsgetränken genossen die Zuschauer das Spiel der Hobby-Schauspieler und ließen sich von immer neuen Einfällen überraschen. Neben den Sketchen probt die Gruppe um Roswitha Grass auch an einem Märchen für die ganze Familie, das im April in der Geilenkirchener Realschule Premiere feiern soll. Im Café Lebensart ging es nicht nur um gute Unterhaltung, sondern auch um die Unterstützung des Cafés und der Unicef-Aktion des Zeitungsverlages Aachen unter dem Titel „Rettet die Kinder“; die Spenden werden als Hilfe für die Terroropfer für die Kinder im Krisengebiet Nordirak eingesetzt.

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