Große Reise quer durch die Welt

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„Zwischen Heimweh und Fernsucht”: Studenten der Uni Köln „entführten” Menschen mit Behinderung drei Tage lang in die weite Welt.

Kreis Heinsberg. 33 Menschen mit Behinderung erlebten ein tolles Wochenende im Wegberger Bildungshaus St. Georg. Der Familien unterstützende Dienst der Lebenshilfe Heinsberg hatte gemeinsam mit der Universität Köln zu einem Bildungswochenende in leichter Sprache eingeladen.

36 Studierende der Sonderpädagogik von der Uni Köln organisierten unterschiedliche interkulturelle Bildungsangebote und nahmen die Teilnehmer aus dem Kreis Heinsberg mit auf eine große Reise quer durch die Welt. Dabei stand die heimatliche, niederrheinische Kultur immer im Kontext zur fernen Welt: Wie wird Karneval in Köln und in Lateinamerika gefeiert? Wie tanzt man bei uns und in Afrika? Wie sagt man in Thailand „Guten Tag”? Wie schmeckt türkischer Kuchen? Wie bereitet man einen Cocktail zu?

„Zwischen Heimweh und Fernsucht” heißt das Bildungsprojekt, das die Lebenshilfe mit der Uni organisiert hat. „Nach zwei erfolgreichen Stadt- und Bildungsreisen nach Köln, aus deren Lernergebnissen in Kooperation mit der Stadt Köln mittlerweile ein offizieller Stadtführer in leichter Sprache entstanden ist, haben wir uns an ein größeres Projekt herangetraut und mit den Studierenden ein mehrtägiges Bildungsseminar organisiert,” erklärte Michael Kleinen von der Lebenshilfe.

Dank der Lebenshilfe-Stiftung konnte das Bildungsprojekt für so viele Menschen mit Behinderung realisiert werden. Die Stiftung fördert Bildungs- und Mobilitätsangebote für Menschen mit Behinderung und spielte zuletzt mit dem Benefizabend „Jeck für´n guten Zweck” (mit den Räubern und über 60 weiteren Künstlern in Braunsrath) rund 10000 Euro ein. „Wir sind stolz auf die große Unterstützung in der Bevölkerung. Mit der Stiftung können wir neue Wege - auch neue Bildungswege - für Menschen mit Behinderung im Kreis Heinsberg ermöglichen! Das wollen wir weiter ausbauen” so Edgar Johnen, Vorsitzender der Lebenshilfe-Stiftung.

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