Heinsberg - Griechische Gemeinde feiert Neujahrsfest

Griechische Gemeinde feiert Neujahrsfest

Von: anna
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Bischof Evmenios von Lefka zelebrierte in der Kapelle in Grebben eine Liturgie im griechisch-orthodoxen Ritus. Fotos (3): Anna Petra Thomas Foto: Anna Petra Thomas
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Vorsitzende Anna Kirizaki-Gellissen (rechts) mit Golfo Charisi. Sie fand die Münze im Neujahrskuchen. Foto: Anna Petra Thomas
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Generalkonsul Gregory Delavekouras (rechts), Bürgermeister Wolfgang Dieder (links) und Geschäftsführer Dimitrios Koutrobinas (3. v. l.) mit den geehrten griechischen Mitbürgern. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Der Beginn eines Jahres ist auch für Griechen ein ganz besonderes Fest. Die Griechische Gemeinde Kreis Heinsberg feierte dies am Sonntagnachmittag gemeinsam mit dem Generalkonsul aus Düsseldorf, Gregory Delavekouras, der erstmals in Heinsberg zu Gast war.

Zunächst zelebrierte Bischof Evmenios von Lefka in der katholischen Kapelle St. Antonius in Grebben eine Liturgie im griechisch-orthodoxen Ritus. „Es ist schön, dass Christen unterschiedlicher Religionen hier gemeinsam nach orthodoxem Ritus gefeiert haben“, erklärte der Bischof danach und lud alle ein, ein Stück von gesegneten Brot zu nehmen. Der in Oberbruch lebende Maler Stavros Stavronidis überreichte Bilder an den Generalkonsul und an Bürgermeister Wolfgang Dieder, der dann den Generalkonsul und den Bischof bat, sich in das goldene Buch der Stadt einzutragen.

Gutes Gelingen wünschte Delavekouras in seinem Eintrag der Stadt Heinsberg in Zeiten, wo es doch Probleme gebe in der ganzen Welt – „dass die Stadt immer nach vorne schaut, in Zusammenhalt und mit Liebe.“ Er dankte für die Unterstützung der in Heinsberg lebenden Griechen, die ein Bestandteil der Gesellschaft von Heinsberg seien. „Die Sprache von Mund und Kopf sind wichtig“, schrieb der Bischof in das goldene Buch. Die Sprache des Herzens sei aber noch wichtiger, denn sie mache keine Fehler. Der frühere Aachener Bischof Klaus Hemmerle habe ihn diese Sprache gelehrt, erläuterte er seinen Eintrag.

Bei der Feier in den Räumen der griechischen Gemeinde begrüßte Vorsitzende Anna Kirizaki-Gellissen die Gäste. Danach schnitt der Bischof den Neujahrskuchen an, in dem immer eine Münze versteckt ist, die ihrem Finder Glück bringen soll. „Damit man Frieden stiften kann, muss man Frieden in sich haben“, erklärte er dabei. Anders als üblich, widmete er nicht das erste, sondern erst das dritte Stück der Kirche Jesu und der Gottesmutter Maria. Das erste Stück übergab er an den Generalkonsul als Vertreter der griechischen Nation, das zweite an den Bürgermeister für die deutsche Nation.

Die griechische Gemeinde als Zusammenschluss der griechischen Mitbürger sei seit ihrem Besehen ein wichtiger Bestandteil im gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Stadt, erklärte Dieder in einer kurzen Ansprache. Erfreulich sei, dass die Mitglieder der Gemeinde sich nicht nur in diesem Verein betätigen würden, sondern ihre Integration weit fortgeschritten sei, in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen.

Für die anwesenden Griechen, die bereits vor mehr als 50 Jahren nach Heinsberg gekommen sind, hatte er als Geschenk mit dem Stadtwappen verzierte Wanduhren mitgebracht, ebenso für den Generalkonsul, den Bischof und für Dimitrios Koutrobinas, den Geschäftsführer der griechischen Gemeinde.

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