Grenzland-Rallye: Oldtimer zaubern ein Lächeln hervor

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Eine BMW Isetta bei der Internationalen Grenzland-Rallye: Die ganz kleinen Fahrzeuge im Starterfeld gehören immer wieder zu den ganz großen Publikumslieblingen. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Oldtimer werden am kommenden Sonntag, 18. Mai, wieder einmal auf vielen Straßenabschnitten im Kreis Heinsberg für Aufsehen sorgen und ein Lächeln auf den Gesichtern vieler Schnauferl-Freunde hervorzaubern.

Die 17. Internationale Grenzland-Rallye um den Großen Preis der Dekra – veranstaltet von der Oldtimer-Interessengemeinschaft Grenzland – führt auf rund 130 Kilometern quer durch das Kreisgebiet.

Nach der 2010 erfolgten Umstellung vom jährlichen Turnus auf ­einen Zwei-Jahres-Rhythmus findet die Veranstaltung nun aus organisatorischen Gründen auch erstmals nicht im Sommer, sondern bereits im Mai statt.

Zeitungsverlag ist Medienpartner

Unsere Zeitung begleitet das Oldtimer-Ereignis wie in den Vorjahren als Medienpartner, sorgt am Start- und Zielort auf dem Markt in Erkelenz für die Moderation (mit Dieter Schuhmachers am Mikrofon) und stiftet den Siegerpokal für den Concours d‘Elegance.

Die größte Oldtimerveranstaltung in der Region ist auch in diesem Jahr wieder ausgebucht. Die Teilnehmer kommen nicht nur aus heimischen Gefilden. Gäste aus Dortmund, Bonn und Wuppertal werden in Erkelenz am Start erwartet. Das älteste der insgesamt 115 Automobile ist in diesem Jahr ein Ford T von 1909 und wird von Werner Straube aus Jüchen gefahren.

Die Stadt Erkelenz unterstützt mit dem Stadtmarketing diese Veranstaltung. Bürgermeister Peter Jansen hat die Schirmherrschaft übernommen und wird die ersten Fahrzeuge persönlich auf die Strecke schicken. Stadtbrandinspektor Wolfgang Linkens hat ein historisches Löschfahrzeug aus dem Rheinischen Feuerwehrmuseum in Lövenich ausgeliehen und wird dieses gemeinsam mit dem Technischen Beigeordneten der Stadt, Ansgar Lurweg, bei der Grenzland-Rallye über den Parcours steuern. Die Stadt Erkelenz bietet zudem den Besuchern als besonderen Service ­am Veranstaltungstag kostenloses Parken in der Tiefgarage an der Hermann-Josef-Gormanns-Straße an, da der Parkplatz auf dem Markt und Parkgelegenheiten in unmittelbarer Nähe natürlich für die Oldtimer reserviert sind.

„Alter“ Chrysler, „junger“ Kadett

Einige wenige ganz betagte Fahrzeuge werden – nach dem Ford T von 1909 mit der Startnummer 1 – an den Start rollen. So hat das niederländische Team de Groot aus dem niederländischen Beesel mit dem Chrysler Imperial Speedster von 1929 ein besonders sehenswertes Fahrzeug gemeldet. „Die Vorkriegsgeschichte verabschiedet sich langsam aus der Oldtimerszene“, stellte Winfried Peters, Vorsitzender der Oldtimer-IG Grenzland und Organisator der Veranstaltung, mit Blick auf das Starterfeld fest. Doch auch wenn das Ende der Messing-Ära in Erkelenz – wie bei vielen anderen Ausfahrten – immer deutlicher spürbar sei, so gebe es doch ein sehr starkes und interessantes Spektrum an Automobilen aus den Nachkriegsjahrzehnten zu bewundern. Da seien eben viele Fahrzeuge zu entdecken, die einst der Vater oder die Mutter gefahren hätten und heute vom Sohn oder von der Tochter gesteuert würden, ob es nun ein Porsche 911 oder ein Opel Kadett sei.

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