Grenzland-Rallye: 120 Oldies rollen durch den Kreis

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Ein Blick zurück ins Jahr 2012: Einen der Klassensiege bei der Internationalen Grenzland-Rallye errang damals bei der 16. Auflage Willy Davids aus Geilenkirchen mit diesem Bentley von 1936. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Die Planungen laufen auf Hochtouren, die Ausschreibung steht im Internet, die ersten Anmeldungen sind bereits erfolgt: Die 17. Auflage der Internationalen Grenzland-Rallye um den Großen Preis der Dekra – veranstaltet von der Oldtimer-Interessengemeinschaft Grenzland und als Medienpartner erneut begleitet von unserer Zeitung – steigt am Sonntag, 18. Mai 2014.

Schirmherr ist der Erkelenzer Bürger­meister Peter Jansen. „Wie in den Jahren zuvor, ist der historische Stadtkern der ehemaligen Kreisstadt Erkelenz wieder Start und Ziel unserer Veranstaltung“, erklärte Fahrtleiter Winfried Peters. „Wir planen wieder eine schöne, abwechslungsreiche Streckenführung, die uns durch den westlichen Zipfel der Bundesrepublik führt.“ Über „oldtimergerechte“ Straßen soll die Strecke über circa 130 Kilometer quer durch den Kreis Heinsberg führen. Der Markt in Erkelenz wird wieder der Ausgangs- und Endpunkt der Schnauferl-Fahrt sein.

Auf der Karte mit der vorläufigen Streckenplanung stehen unter anderem Katzem und Lövenich, Baal und Doveren, Hückelhoven und Hilfarth sowie Porselen, Horst und Randerath. Die Mittagspause soll am Sportpark Loherhof in Geilenkirchen eingelegt werden. Weiterhin sind Birgden und Schierwaldenrath, Waldfeucht und Haaren, Karken und Kempen, Ophoven, Gerderath, Uevekoven und Rath-Anhoven ins Auge gefasst worden, um nur einige Orte zu nennen.

Die Oldtimerteams werden bei der Rallye nach Bordbuch fahren. Unterwegs müssen sie Sonderprüfungen absolvieren und Wertungsfragen beantworten. Denn nicht Tempo ist gefordert, sondern vielmehr Zuverlässigkeit und Geschicklichkeit. So liegt der Zeit­planung eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h zugrunde.

Sieger von 2012 sind wieder dabei

Startberechtigt sind Automobile bis einschließlich Baujahr 1980. Gemeldet hat bereits das bei der letzten Rallye im August 2012 siegreiche Team aus der Landeshauptstadt Düsseldorf: Hans-Ulrich Fiegel und Gaby Diekmann-Fiegel mit einem MG A aus dem Jahr 1960. Die beiden ältesten Fahrzeuge, die auf der vorläufigen Starterliste im Internet schon zu entdecken sind, stammen aus dem Jahr 1957. Es handelt sich um ­einen Volvo PV 444 vom Team Weyerbrocks und einen MG A vom Team Zangs. Aber es dürfte mit Sicherheit noch betagtere Wagen geben, wenn am 18. Mai die Schnauferl-Karawane durch den Kreis Heinsberg rollen wird.

Offizieller Nennungsschluss ist am 30. April. Aus organisatorischen Gründen bittet die Oldtimer-Interessengemeinschaft aber um frühzeitige Nennung.

„Unser Platzangebot und unser Konzept lassen leider nur rund 120 Fahrzeuge zu“, stellte Organisator Winfried Peters einen Aspekt heraus, der eine schnelle Meldung ratsam erscheinen lässt. Zumal in der Sonderklasse (Baujahre 1970 bis 1980) ­ohnehin nur maximal 30 Teilnehmer zugelassen werden sollen.

Alle Autos müssen der Straßenverkehrszulassungsordnung entsprechen, zugelassen und ordnungsgemäß versichert sein. Fahrzeuge, die den gängigen Umweltschutzbestimmungen nicht entsprechen und zum Beispiel Ölverlust aufweisen, werden nicht zum Start zugelassen.

Auskünfte zur Rallye erteilt Fahrtleiter Winfried Peters unter Telefon 0162/8372803.

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