Erkelenz - Graf-Reinald-Straße: Dauerparker sind ein Problemfall

Graf-Reinald-Straße: Dauerparker sind ein Problemfall

Von: cbo
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Verkehrsberuhigung durch Dauer
Verkehrsberuhigung durch Dauerparker: Tagsüber ist in der Tempo 30-Zone an der Graf-Reinald-Straße wenig Platz für Autofahrer. Repro: cbo

Erkelenz. Anwohner der Graf-Reinald-Straße in Erkelenz sind nicht einverstanden mit einer Verschmälerung dieser Straße im Bereich zwischen der Tenholter Straße und der Staße Am Schneller, wie sie die Stadt Erkelenz geplant hat. Zugleich will die Stadt damit eine Verkehrsberuhigung bewirken. In der Sitzung des Hauptausschusssitzung wurde diese Beschwerde abgelehnt.

18 Anwohner hatten sich in einem gemeinsamen Beschwerdebrief an Bürgermeister Peter Jansen gewandt und gefordert, dass die Verschmälerung der Fahrbahn nicht wie geplant durchgeführt wird. Nach Ansicht der Stadt Laut sind eine Fahrbahnsanierung und die gleichzeitige Einrichtung von verkehrsberuhigenden Elementen von Nöten.

Ein Dorn im Auge der Bewohner sind besonders die anfallenden Kosten, die nach dem Kommunalabgabegesetz (KAG) für den derzeitigen Neubau des Kanals sowie für die Straßensanierung anstehen werden. Auch wurde von der Stadt auf die gelungene Umsetzung einer derartigen Maßnahme beispielsweise an der Rosenstraße verwiesen.

Das tägliche Dauerparken durch Mitarbeiter des Erkelenzer Hermann-Josef-Krankenhauses und anderer Betriebe in den Straßen rund um die Klinik und nahe der Innenstadt ein Problemfall für die Anwohner. Die Zufahrtsstraßen sowie Einfahrten zu den einzelnen Grundstücken sind teilweise regelrecht blockiert, so dass ein Verkehrsinfarkt nur noch eine Frage der Zeit ist. Die Stadt machte deutlich, dass die Verschmälerung der Fahrbahnbreite in den Abendstunden sowie am Wochenende auch Schnellfahrten auf der Graf-Reinhald-Straße verhindern sollen.

Unterstützung erhielten die Anwohner von der CDU-Fraktion durch Klaus Steingießer, der dafür plädierte, den Bürgern ein Mitspracherecht einzuräumen und ein Konzept zu erstellen, das endlich Ordnung in die Parksituation rund um das Erkelenzer Krankenhaus bringen soll. Auch der Liberale Werner Krahe hielt die Verschmälerung der Graf-Reinhald-Straße für nicht durchführbar.

Zwar geht nach seiner Meinung dieses Konzept an anderer Stelle auf, doch bliebe der Parkdruck in den Straßen im Erkelenzer Süden weiter bestehen und sei nicht gelöst. Krahe sprach sich für Gespräche mit der Hermann-Josef-Stiftung aus, um den Angestellten des Krankenhauses kostenlosen Parkraum anzubieten und dadurch die „desaströse Parksituation” im Bereich Graf-Reinhald-Straße/Gustav-Stresemann-Straße/Am Schneller zu entschärfen.

Laut Krahe reichen Gespräche mit dem Krankenhaus allein nicht aus, sondern es müsse öffentlichkeitswirksam informiert werden, um schon im Vorfeld diese Probleme zu lösen. Zeitnahe Gespräche seien unbedingt erforderlich, um die Schärfe aus diesem Konflikt zu nehmen und gleichzeitig ein positives Signal für die betroffenen Anwohner zu setzen.
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