Gospelchor: Die Freude am Singen ist für die Zuhörer spürbar

Von: Utz Schätzle
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Beim Benefizkonzert: Der Gospelchor rejoiSing bot eine breite Palette an Songs, von leisen gefühlvollen Balladen bis hin zu temperamentvollen Gospels, die zum Mitklatschen animierten. Foto: Utz Schäzle

Kreis Heinsberg. Mal auffordernd beschwingt, mal ruhig und besinnlich: Mit einem Mix aus kunstvollem A-cappella-Gesang, traditionellen Spirituals, souligen Balladen und großartigen Soloeinlagen begeisterte der Gospelchor rejoiSing jetzt sein Publikum beim Benefizkonzert zugunsten der Multiple-Sklerose-Selbsthilfegruppe für den Kreis Heinsberg.

Energiegeladen und schwungvoll, Hände klatschend und Finger schnippend: Die 40 jungen Sängerinnen und Sänger haben sich inzwischen mit ihrer mitreißenden Gospelmusik auch überregional einen Namen gemacht. Dabei sind es vor allem die Freude am Singen und die Begeisterung, die den Funken zum Publikum überspringen lassen.

So auch beim jüngsten Auftritt des Chores aus Erkelenz unter der Leitung von Martin Fauck in der evangelischen Kreuzkirche in Wassenberg. Neben der gekonnt perfekten Präsentation kraftvoller Gospels kam bei den besinnlichen Stücken Gänsehautfeeling auf, geschlossenen Chorklang erlebten die Zuhörer bei Titeln wie „ We will stay“, „Now“, „Train of thoughts“, „Take me home“ und „Desert Song“. Der Chor verfügt über hervorragende Solisten. Immer wieder kamen Sängerinnen oder Sänger, nahmen das Mikrofon in die Hand und wirkten so mit an einer großen Palette stimmlicher Klangfarben.

Durch die Begleitung von E-Gitarre (Bernhard Hocks), Bassgitarre (Shanice Bennett), Schlagzeug (Tim Hocks) und Keyboards (Martin Fauck) wurde den Songs der Gospelmusik mehr Rhythmus, Ausdruckskraft und Schwung verliehen. Schon mit dem ersten Titel „Halleluja“ von Georg Friederich Händel beeindruckte der Gospelchor mit gut geschulten Stimmen, lebendiger Dynamik und ausgezeichneter Intonation.

Konzertante Höhepunkte waren die Soloparts von Dagmar Fauck und Elisa Weidemann beim „Kyrie Eleison“ sowie von Heinrich Behr beim „Lord hold me“ und von Christina Köntje beim „I cannot stop praising the Lord“. Mit dem Song „Lord I need You“ überzeugten Anne Benninghoven, Kathrin Hagos und Dagmar Fauck. Ebenso beeindruckend waren die Solobeiträge von Elisa Weidemann bei „Overflow“ sowie von Ellen Nierhaus bei „My shepherd“.

Bevor der Chor die Zugaben „Lord I lift Your name on high“ und „Holy ist he Lamp“ sang, bedankte sich Pfarrerin Sabine Frauenhoff bei den Zuhörern und bei rejoiSing und sprach danach den Schlusssegen.

Mit energiegeladenen Lobpreisungssongs wie „God is good all the time“(Solo von Heinrich Behr und Gerald Zirbes) sowie „Celebrate the Lord of Love“(Solo von Susanne Stevens) und „High and mighty“(Solo von Christina Köntje), zusammengefasst in einem Medley, wurden Körper und Seele durch die frohe Botschaft der Gospelmusik zum krönenden Abschluss harmonisch in Einklang gebracht.

Statt eines Eintrittsgeldes war um Spenden für die MS-Selbsthilfegruppe gebeten worden. Die Konzertbesucher unterstützten mit ihrer Spende konkrete Maßnahmen wie Fahrdienste für Rollstuhlfahrer, Sport und Bewegungstherapien, Bereitstellung von Räumlichkeiten für die Zusammenkünfte, Vorträge von Referenten oder Schulung ehrenamtlicher Berater. Klaus Fuhrmann, Vorsitzender der MS-Gruppe, freute sich über ein „sehr gutes Spendenergebnis“.

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