Goldenes Priesterjubiläum: Für Propst Honings ein Heimspiel

Von: Petra Wolters
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Beim Festhochamt in St. Gangolf: Pfarrer Ren Mertens, Diakon Johannes Schaffrath, der ehemalige Propst und Domkapitular Albert Honings und Propst Markus Bruns (von links). Foto: Petra Wolters

Heinsberg. Am 25. Februar 1961 war der ehemalige Heinsberger Propst und heutige Domkapitular Albert Honings im Aachener Dom zum Priester geweiht worden. Sein goldenes Jubiläum dazu feierte er jetzt gleich zwei Mal.

Zunächst vor zwei Wochen in St. Mariä Himmelfahrt in Geilenkirchen, wo er geboren ist und heute lebt, und gestern dann in St. Gangolf in Heinsberg, wo er von 1982 bis 2005 mehr als 23 Jahre lang wirkte. Hier war er Propst von St. Gangolf und wurde schon kurze Zeit später zugleich Pfarrer von St. Theresia vom Kinde Jesu in Schafhausen. Er habe die Geschichte von Gemeinde und Kirche wesentlich mitgeprägt, begrüßte ihn zu Beginn des Festhochamtes sein Nachfolger Markus Bruns, gemeinsam mit Pfarrer René Mertens und Diakon Johannes Schaffrath Konzelebrant der heiligen Messe. Er hatte Honings eingeladen, sein Jubiläum auch in St. Gangolf zu feiern. „Wir sind dankbar für dein Lebens- und Gaubenszeugnis. Dass du Gemeinde und Kirche so gut bestellt hast, davon profitieren wir bis heute”, betonte Bruns. Wenn er auch vor zwei Wochen schon gefeiert habe, so sei dieser Gottesdienst in St. Gangolf doch irgendwie anders, entgegnete ihm Honings. „In Fußballersprache würde ich sagen, er ist für mich ein Heimspiel.”

Wichtig sei ihm zu danken, „für all das, was Gott uns miteinander geschenkt hat in diesen 23 Jahren”, erklärte er. Ein weiteres großes Anliegen machte er in seiner Predigt deutlich: „Ich hoffe, dass sichtbar geworden ist, dass ich nicht nur der Baupropst war, sondern einer, der auch mit Herz und Seele da war für die Pastoral”, erklärte er. Sein Dank ging an alle, mit denen er in dieser Zeit zusammengearbeitet hatte. „Mir fehlt nur so manches Gesicht, so manches vertraute Antlitz, mit dem ich zusammenarbeiten durfte”, erinnerte er auch an seine mittlerweile verstorbenen Wegbegleiter.

Schöne Gottesdienste hätten immer im Mittelpunkt gestanden, erklärte er. Und diese hätten ihm nicht zuletzt deshalb Freude gemacht, weil sie immer gut besucht gewesen seien, sondern auch, weil die Kirchenmusik schon seit eh und je einen schönen, harmonischen Klang gehabt habe in St. Gangolf. Er nannte die Bibelgespräche, Firm- und Kommunionvorbereitung oder die Krankensalbung. „Alles keine spektakulären Tätigkeiten”, so sein Resümee, „aber mit allen habe ich versucht, Pastor zu sein, der Hirte, der eben einfach mit den Menschen leben will. Einen guten Rat gab er seinem Nachfolger mit auf den Weg: „Du wirst hier so lange glücklich sein, wie die Menschen spüren, dass du sie gern hast. Ich wünsche dir, dass dir das gelingt”, sagte er abschließend an Bruns gewandt. Ein Empfang im Jugendheim „Brücke” rundete die Jubiläumsfeier ab.
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