Heinsberg - Goldene Gabel für „de Jans”

Goldene Gabel für „de Jans”

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Die von Johannes Hieronimi gestaltete filigrane Gabel aus 750er Gold ist auch im Ausstellungskatalog zu „manu factum” abgebildet.

Heinsberg. Derzeit ist im Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in Kevelaer die 24. Landesausstellung „manu factum” zur Ermittlung der Staatspreise für das Kunsthandwerk in Nordrhein-Westfalen zu sehen. Den Besuchern der Schau wird ein repräsentativer Überblick über das kunsthandwerkliche Schaffen in NRW geboten.

Über die Zulassung zur Ausstellung entscheidet eine im Einvernehmen mit dem Ministerpräsidenten einberufene Kommission. Der seit 1963 verliehene Staatspreis für das Kunsthandwerk ist mit einer Gesamtsumme von 45.000 Euro dotiert.

Von mehr als 360 angemeldeten Objekten wurden 110 zur Ausstellung zugelassen. Darunter befindet sich auch ein Werk des Heinsberger Goldschmiedemeisters und Designers Johannes Hieronimi, der selbst im Jahr 2007 mit dem Staatspreis in der Kategorie „Gerät aus Metall” ausgezeichnet wurde. Bei seinem aktuellen Ausstellungsstück handelt sich um eine zierliche Gabel, die aus 750er Gold geschmiedet wurde. Im zur Schau „manu factum” erschienenen Katalog steht zu dem kunstvollen Esswerkzeug geschrieben: „Ne juut jebratene Jans met en jolden Jäbelke jejäete is en juute Jabe Jottes.” Dies, so erzählt Hieronimi, sei ein Spruch seiner Großmutter gewesen, der sich geradezu anbot.

Die Ausstellung im Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte ist noch bis zum 15. November zu sehen. Öffnungszeiten sind dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Ein Farbkatalog ist an der Kasse erhältlich oder kann bei der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Nordrhein-Westfalen mit Sitz bei der Handwerkskammer Düsseldorf unter 0221/8795391 angefordert werden.

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