Gewerbeschau übertrifft die Erwartungen

Von: agsb
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Die Tanzgirls des TSV Rot-WeiÀ
Die Tanzgirls des TSV Rot-Weiß Tüddern waren mit ihren Darbietungen echte „Hingucker” im buntgemischten Rahmenprogramm der 5. Leistungsschau im Selfkant. Foto: agsb

Selfkant-Tüddern/Millen. Ein sprechender Roboter war bereits vor der offiziellen Eröffnung der 5. Leistungsschau des Gewerbeverbandes Selfkant die Attraktion. Er kreiste herum, sprach die Besucher an und scherzte zeitweise.

Als der Roboter den Landtagsabgeordneten Bernd Krückel beim Rundgang entdeckte, fuhr er auf ihn zu und wollte unbedingt vom Fotografen, dass dieser ein Foto mit „Angela Merkel” mache. Viele Besucher staunten nicht schlecht und suchten in der Umgebung nach einem Sprachgeber. Der bestaunte Roboter-Auftritt war offensichtlich bestens vorbereitet. Bestens organisiert hatte der Gewerbeverband auch diese Leistungsschau mit Messecharakter.

Vorsitzender Gangolf Scheufen wollte an sich auf dem Platz vor dem Baucenter die offizielle Eröffnung zusammen mit Schirmherrn Hermann Otten vornehmen. Das Wetter spielte jedoch nicht mit, kurzerhand wurde die Eröffnungsfeier in die große Ausstellungshalle verlegt. Scheufen begrüßte viele Ehrengäste aus Wirtschaft und Politik. Der Vorsitzende blickte zurück auf den Oktober 2011, als der Entschluss gefasst wurde, eine weitere Leistungsschau im Selfkant nach 1994 zu veranstalten. „Der junge Vorstand ging die Sache an, und heute haben wir dieses Ergebnis”, freute sich Scheufen.

„Mit 108 Ausstellern haben wir ein Ziel erreicht, das unsere Erwartungen weit übertrifft”, dankte Gangolf Scheufen seinen Vorstandsmitgliedern, es sei auch ein weiterer Schritt der Kommunikation untereinander getan worden.

„Ich war am Freitag schon mal hier und musste feststellen, dass professionell gearbeitet wird wie bei einer großen Messe in Düsseldorf oder Berlin”, lobte Bürgermeister Herbert Corsten die Vorbereitungsarbeiten und das Engagement des Gewerbeverbandes Selfkant. „Aber dieses Wetter habt Ihr nicht verdient”, blickte nicht nur Corsten stets Richtung Außengelände. „Die gesamte Prominenz, die heute hier ist, zeigt, welche Kreise die Veranstaltung ziehen kann, wenn man sie vernünftig aufstellt”, meinte Corsten und betrachtete es als einen guten Schachzug, auch die Nachbargemeinde mit einzubeziehen.

„Auch hier kann die Region noch enger zusammenwachsen und sich noch besser in der Breite präsentieren”, wünschte Corsten dem Gewerbeverband viel Glück für die Zukunft. Schirmherr Hermann Otten eröffnete offiziell diese Leistungsschau. Zuvor hatte Otten in seiner Festrede auf die einzigartige Grenzlage geblickt, derer sich der Selfkant glücklich schätzen könne. „Der Selfkant rückt aufgrund seiner Grenzlage in den Mittelpunkt der Dreiländerregion mit Deutschland, den Niederlanden und Belgien.” Pfarrer Roland Bohnen wünschte sich in seiner kurzen Rede, dass der Glaube diesmal Wolken statt Berge versetzen möge.

Und hier schien der Glaube stark, denn beim Rundgang über die Meile stoppte der nasskalte Regen. Beim Rundgang durch die Halle gab es viele Stände und Ausstellungsflächen in allen Bereichen zu bewundern. So zog nicht nur eine Spargelschälmaschine die Blicke auf sich. Ein Ultraleichtflugzeug konnte ebenso bestaunt werden, und die Selfkantbahn ließ eine kleine Modelbahn kreisen. Ferner lockte ein Stand mit Modelhubschraubern die Besucher an. In der Halle war die Plattform riesengroß, im Grunde war bereits hier alles von A bis Z vertreten.

Alles rund um den Hausbau

Im angrenzenden Baucenter lockten nicht nur Angebote zu Energie und Heizung, Bad, Fliesen und Küchen. Auf der Leistungsmeile gab es auch Informatives über Stahlhandel, Autos, Garten- und Landmaschinen, Fitness, Natursteine und Eventcenter und vieles mehr. Energiesparen und alles rund um den Hausbau waren ein großes Thema bei dieser Leistungsschau.

Alle Aussteller standen Rede und Antwort und informierten über die Neuheiten. Der Kunde war an allen Ständen „König”. Viele Unternehmen hielten kleine Präsente für die Besucher bereit, hier da lockten Gewinnspiele für Jung und Alt. Im Rahmenprogramm kamen die Besucher der Leistungsschau auf ihre Kosten. So gab es viele Musikeinlagen, unter anderem von der DHF-Band sowie der Gruppe „Sang- und Klanglos”. Ferner zogen die Mädels der TSV Rot-Weiß Tüddern bei ihrem Showtanz alle Blicke auf sich. Und da gab es es noch die modischen Neuheiten auf dem Laufsteg. Fazit: Diese 5. Leistungsschau mit interessanten Präsentationen aus Handwerk und Dienstleistungsbereich fand trotz des schlechten Wetters große Resonanz.

Und viele Besucher hatten einen Wunsch an den Gewerbeverband Selfkant: Hoffentlich dauert es nicht wieder 18 Jahre bis zur nächsten Leistungsschau.
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