Gewerbering in „derzeitiger Krise”

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Erkelenz. Der Gewerbering hat derzeit keinen Vorsitzenden mehr, dafür aber mit Dirk Rösken einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden.

Auf der Generalversammlung stellte der amtierende Vorstand um Stephan Schüren seine Posten zur Verfügung. Ziel des gemeinsamen Rücktritts sei es, den Weg frei zu machen, damit der eventuelle neue Vorsitzende sein Team selber zusammenstellen kann. Dies habe Schüren vor sechs Jahren auch getan, als er den Vorsitz übernommen hatte. In seinem letzten Tätigkeitsbericht hob Schüren die Veranstaltungen hervor, mit denen der Gewerbering regelmäßig Besucher in die Innenstadt lockt. Dabei, so betonte er, wurde Wert auf die Präsentation vor Ort gelegt.

Neben dem kulinarischen Treff und dem Franzosenmarkt habe sich auch der Nikolausmarkt mit seinem neuen Konzept gut entwickelt und werde vom Publikum gut angenommen. Ziel sei es, den Nikolausmarkt zu einem der attraktivsten im Kreis” zu machen. Für eine Einbeziehung der oberen Kölner Straße müsse jedoch seitens des Vereins mehr Engagement an den Tag gelegt werden. Finanziell geht es dem Gewerbering gut, wie Kassierer Heinz-Peter Körrenz in seinem Kassenbericht betonte.

Allerdings sei es um die Zahlungsmoral einiger Mitglieder nicht so gut bestellt. Denn es gebe Mitglieder, die nicht zahlen können und solche, die würden zahlen können, „wollen aber nicht”. Mahnungen hätten die säumigen Mitglieder keine erhalten, da es dem bisherigen Vorstand an einem Schriftführer fehlte, der für die Mahnungen zuständig gewesen wäre. Zu Unstimmigkeiten über die Verfahrensweise bei der Wahl kam es zwischen Schüren und seinem Amtsvorgänger und Wahlleiter Helmut Becker.

Die Suche nach einem geeigneten Vorsitzenden war im Vorfeld der Sitzung ergebnislos verlaufen. Nachdem geklärt war, dass laut Satzung ein Vorstand auch nur aus zwei Mitgliedern bestehen könne, ging es an die Suche nach einem Freiwilligen unter den Anwesenden. Fündig würde man bei Dirk Rösken, der sich bereit erklärte, zumindest den stellvertretenden Vorsitz zu übernehmen.

Auf Schürens Frage, wen er denn jetzt vertrete, wusste Rösken auch keine Antwort. Wahlleiter Becker sprach von einer „derzeitigen Krise”, in der man aber nach vorne schauen müsse. Er erinnerte daran, dass der Verein am 2. Mai seinen 60. Geburtstag feiere und in der Zeit seines Bestehens schon manche Krise überstanden habe.
Schließlich bekam man doch einen Vorstand um den vakanten Posten des Vorsitzenden zusammen.

Den Posten des Geschäftsführers bekleidet nun Frank Rucmann. Als Kassierer tritt Stefan Lemmen die Nachfolge von Körrenz an. Stefan Börstinghaus wurde zum Schriftführer gewählt. Helmut Dahlen und Susanne Wirtz wurden als Beisitzer wiedergewählt. Hans Kühle und Markus Langenbrink wurden ebenfalls zu Beisitzern auserkoren.

Auf die Frage, wie es weitergehe, erklärte Rösken, dass die Belebung der gesamten Innenstadt weiterhin die vornehmliche Aufgabe darstelle.
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