Gewerbepark soll in Richtung Westen erweitert werden

Von: kl
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Erkelenz. Der Gewerbe- und Industriepark Commerden (Gipco) ist voll. Kurz vor Weihnachten wurde das letzte verfügbare Grundstück von der Stadt Erkelenz verkauft.

„Wir benötigen dringend eine Erweiterung der Gewerbe- und Industriefläche”, sagte Bürgermeister Peter Jansen. Es gibt, wie Sandra Schürgers vom Amt für Wirtschaftsförderung betonte, ein ungebrochenes Interesse von ansiedlungswilligen Firmen. Die Verwaltung setze alles daran, diesem Interesse gerecht zu werden.

Zunächst hatte Jansen gehofft, bis zum Jahreswechsel eine entsprechende Erfolgsmeldung verkünden zu können. Spätestens aber beim Neujahrsempfang der Stadt Erkelenz am Samstag, 14. Januar, im neuen Kaisersaal in Immerath (neu) will er mitteilen, dass der Gipco erweitert werden kann. Aber noch sind die Verhandlungen nicht endgültig abgeschlossen. So lange die Tinte unter den Notarsverträgen nicht trocken ist, hält man sich im Rathaus bedeckt.

Angestrebt wird eine Erweiterung des Gipco in Richtung Westen auf der anderen Seite der B57. Für die verkehrstechnische Anbindung ist bereits Vorsorge getroffen. Eine Abbiegung am Kreisverkehr bei Commerden endet jetzt noch an einem Feldweg, der auf die Fläche zwischen Bundesstraße und Autobahn führt.

Oerather Mühlenfeld

Voll ist auch ein anderes Gebiet: Im Oerather Mühlenfeld hat die Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft (GEE) fast alle Flächen veräußert, so dass auch hier an einer Erweiterung gearbeitet werden muss. Dieses Neubaugebiet soll sich nach Süden ausdehnen auf die Fläche zwischen der Fußgängerbrücke nach Matzerath und der Hückelhovener Landstraße. 12,5 Hektar groß ist der überplanbare Bereich, in dem spätestens 2013 neue Einfamilienhäuser errichtet werden können. Bereits jetzt gibt es nach Auskunft der GEE rund 100 Interessenten, die wegen eines Baugrundstücks im Oerather Mühlenfeld-Süd angefragt haben.

Und auch eine dritte Baustelle der Stadt Erkelenz hat sich aus Sicht der Verwaltung erfolgreich entwickelt: der Neubau des Schwimmbades an der Krefelder Straße, das an die Stelle des alten Hallenbades und des Freibades an der Westpromenade tritt. Hier gab es eine Punktlandung. Bis Ende 2011 mussten die Mittel aus dem Investitionsprogramm des Bundes kassenwirksam abgerechnet sein, ansonsten hätte die Stadt das Geld nicht erhalten oder hätte es zurückzahlen müssen. Der ehrgeizige Bauplan konnte erfüllt werden. Auch wenn es nicht das von Jansen angekündigte Schöffenessen 2011 mit vorheriger Schwimmstunde im neuen Erkabad gab, konnten die für die Zuschüsse wichtigen Fristen eingehalten werden. Die Schwimmstunde bei der offiziellen Eröffnung ist nun für März vorgesehen, nachdem ab Februar mit Beginn der zweiten Schuljahreshälfte die Schulen die Halle für den Schwimmunterricht nutzen.

Nackenschläge

Aber es gab auch Nackenschläge für die Stadt Erkelenz bei geplanten Baumaßnahmen in der Innenstadt: Der Neubau eines Amtsgerichts vor dem bestehenden ist immer noch ein schöner Plan. Allerdungs hegt Jansen die Hoffnung, dass sich das Land in den nächsten zwölf Monaten zu einer endgültigen, belastbaren und nachhaltigen Entscheidung zugunsten eines Neubaus durchringen kann.

Ebenfalls in die Kategorie „Aufgeschoben” fällt die Umgestaltung des Rewe-Geländes an der Aachener Straße, für das 2010 vollmundig vom Investor Pläne im Rathaus vorgestellt wurden und eine Millioneninvestition ab 2011 angekündigt worden war.

Doch ist die Stadtverwaltung zuversichtlich, dass sich auf diesem Gelände in diesem Jahr etwas tut. Unter anderem soll dort neben zahlreichen kleineren Geschäften ein großer Baumarkt einen Platz finden.
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