GEW fordert eine gerechte Bezahlung

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Kreis Heinsberg. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Kreis Heinsberg hat angesichts einer Aktion von tarifbeschäftigten Lehrkräften vor dem Landtag in Düsseldorf ihre Forderung erneuert nach einem stärkeren Engagement der Landesregierung für einen Eingruppierungstarifvertrag, der die Bezahlung der Tarifbeschäftigten in den Schulen deutlich verbessern solle.

Die GEW wolle gleichen Lohn für gleiche Arbeit und fordere eine bessere Bezahlung der Tarifbeschäftigten, hieß es in einer Erklärung.

„Versprochen? – gebrochen!“ lautete laut GEW das Motto der Aktion. Tarifbeschäftigte Lehrkräfte hätten die schulpolitischen Sprecherinnen der im Landtag vertretenen Parteien an ihre Verantwortung gegenüber den rund 40 000 tarifbeschäftigten Lehrkräften des Landes erinnert. Sie hätten eine gerechte Bezahlung gefordert, denn noch immer würden sie bis zu 500 Euro weniger als ihre beamteten Kolleginnen und Kollegen verdienen.

Klaus D. Lange, Kreisvorsitzender der GEW und selbst tarifbeschäftigt, machte deutlich: „Ein gerechter Tarifvertrag zur Bezahlung der Lehrkräfte kann die Situation verbessern – leider hat sich die Landesregierung NRW auf Bundesebene nicht dafür eingesetzt, dass ein Tarifvertrag mit der GEW abgeschlossen wird.

Nachtragend sind wir nicht: Wir setzen jetzt darauf, dass die Landesregierung ihr Versprechen einer gerechten Bezahlung einhält.“ Die GEW führt laut Lange seit Jahren einen harten Kampf für einen Tarifvertrag zur Eingruppierung und eine bessere Bezahlung der tarifbeschäftigten Lehrkräfte.

In der Tarifrunde der Länder im März 2015 sei es zum Abschluss für einen Tarifvertrag für Lehrkräfte gekommen, dieser sei allerdings nur zwischen dem Deutschen Beamtenbund und seinen Mitgliedsverbänden und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder abgeschlossen worden. Die GEW habe diesen Tarifabschluss abgelehnt, da er zentrale Forderungen der GEW nicht erfülle und sogar eine Verschlechterung in der Bezahlung von einigen Beschäftigtengruppen bedeute, so Lange.

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