Gesangverein Scheifendahl feiert ein „Konzert mit Freunden”

Von: defi
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Heinsberg-Scheifendahl. Wenn selbst der Dirigent und der „Vereinsarzt” nach dem Konzert zufrieden sind, darf man wohl von einem Erfolg sprechen.

Der Sankt-Martini-Gesangverein Scheifendahl 1889 hatte zum „Konzert mit Freunden” in das Scheifendahler Bürgerhaus eingeladen, und sehr viele Besucher waren dieser Einladung gefolgt. Dirigent, Chorleiter und Klavierbegleiter Christian Ernst, der sich überregional auch einen Namen als Komponist gemacht hat, war zufrieden mit der Leistung seiner Sängerinnen und Sänger, lobte die gut besetzte, homogene Männergruppe mit vier Tenören und drei Bässen und die Frauengruppe mit jeweils sieben Sopran- und Altstimmen.

Auch „Vereinsarzt” Dr. Burkhart Ollertz, selber ein begnadeter Musiker auf der Querflöte, zeigte sich begeistert: „Der Chorgesang hat mich wirklich angerührt.” Der Vorsitzende des Sankt Martini Gesangvereins, Wolfgang Lentzen, begrüßte als Gastchor zum „Konzert mit Freunden” den westlichsten Männergesangverein Deutschlands, den „Meisterchor” Männergesangverein St. Josef Höngen. Den ersten Teil des Konzerts gestaltete der Gastgeber selbst. Das schöne, abwechslungsreiche Programm wurde mit Henry Purcells „Lobet den Herrn der Welt” eröffnet.

Anschließend folgte ein Melodienreigen von Schlager- und Filmmusik aus den 40er Jahren, der so beschwingt vorgetragen wurde, dass man sich eine Wiederholung der alten Filme im Fernsehen wünschte. „Mit Musik geht alles besser”, „Das gibts nur einmal”, Peter Alexanders „Im weißen Rössl am Wolfgangsee” oder „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist” und „Wir machen Musik”, da sang sicher der ein oder andere leise mit. Anschließend folgte „Die Ehre Gottes aus der Natur” von Ludwig van Beethoven und „Cant help falling in Love” nach Elvis Presley.

Im Mittelblock zeigten Chor und Dirigent die unterschiedlichen Facetten der Chormusik auf. Im Gospelsong „Swing low, sweet Chariot” der afrikanische Rhythmus, in „Ihr Mächtigen” jüdische Klänge, im „Zauber der Musik” deutsche Volksmusik und im argentinischen „Santo” südamerikanische Verehrung Gottes. Mit „Sankt Niklas war ein Seemann” von Freddy Quinn kehrte man zurück zum deutschen Schlager. Am Ende des ersten Konzertteils wurde „Abschluss” von William Henry Monk geboten und allen Gästen noch die „Irischen Segenswünsche” vorgestellt. Im zweiten Teil ging es weiter mit dem MGV St. Josef Höngen unter Leitung des Dirigenten Piet Tobben und mit Klavierbegleitung ebenfalls von Christian Ernst.

Der Vorsitzende des Vereins, Gerd Passen, führte persönlich durch das Programm. Es begann mit „Signore delle crime” von Guiseppe De Marzi und Felix Mendelssohn-Bartholdys „Der Jäger Abschied”. Auch dieser Männerchor mit über 40 Sängern fügte einen Volksmusikteil ein, diesmal jedoch international. Aus Deutschland „Wenn alle Brünnlein fließen” und „Heute wollen wir das Ränzlein schnüren”, aus Russland „Wolga”, aus Kroatien „Plovi, plovi”, aus England „Greensleeves” und aus Ghana „Wasma Ajelile”. Anschließend unternahmen die Sänger mit dem Publikum einen Ausflug zum Musical mit „Ich bin gewöhnt an ihr Gesicht” aus „My fair Lady” und „Hey, look me over” aus „Wildcat”. Den Abschluss bildete Anton Wilhelm von Zuccalmaglios „Kein schöner Land in dieser Zeit”, wobei das Bürgerhaus zu einem großen Chor verschmolz und die letzten Strophen gemeinsam gesungen wurden.

Nach langem Applaus bedankte sich der Vorsitzende des Gastgeberchores, Wolfgang Lentzen, bei seinen Freunden aus Höngen für den tollen Auftritt.
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