Gesamtkonzept für Jodtabletten-Verteilung

Von: defi
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Die Umsetzung der zurzeit entstehenden Gesamtkonzeption wird erst erfolgen, wenn das Land ein Reservekontingent von Jodtabletten beschafft hat. Foto: imago/Steinach

Kreis Heinsberg. Landrat Stefan Pusch äußerte sich im Rahmen der Kreisausschusssitzung zum Atomkraftwerk Tihange und in diesem Zusammenhang zur beabsichtigten Vorabverteilung von Jodtabletten an die Kreisbevölkerung.

Es werde zurzeit in drei Arbeitsgruppen eine einheitliche Gesamtkonzeption für die hiesige Region erarbeitet. Eine „Lenkungsgruppe“ stehe unter der Federführung der Stadt Aachen, eine Arbeitsgruppe „Information“ (Erstellung einer Informationsbroschüre für die Bevölkerung) unter Federführung der Städteregion und des Kreises Euskirchen und eine Arbeitsgruppe „Vorabverteilung/Verteilung im Ereignisfall“ unter der Federführung der Kreise Düren und Heinsberg.

Auf den Vorschlag von Landrat Pusch, auch die kommunale Ebene einzubeziehen, hätten sich die Städte Heinsberg und Geilenkirchen zur Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „Vorabverteilung/Verteilung im Ereignisfall“ bereiterklärt. Die Umsetzung der zurzeit entstehenden Gesamtkonzeption werde aber erst erfolgen, wenn das Land ein Reservekontingent von Jodtabletten beschafft habe.

Aufgrund der erforderlichen europaweiten Ausschreibung sei mit der Umsetzung der Gesamtkonzeption voraussichtlich erst im Herbst zu rechnen, betonte der Landrat im Kreisausschuss.

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