Germania-Geburtstag: Ein buntes Wochenende zum „Hundertjährigen”

Von: Helmut Wichlatz
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Die Hürden lagen bei der Dorf
Die Hürden lagen bei der Dorfolympiade auch für die Kleinen ganz schön hoch. Der Wettbewerb war ein Teil der Feiern zum 100. Geburtstag des TuS Germania Kückhoven. Foto: Lenz

Erkelenz-Kückhoven. Ihren hundertsten Geburtstag feiert die TuS Germania an drei Wochenenden im Juni. Zum Auftakt lockten ein Fußballturnier um die Dorfmeisterschaft, die Dorfolympiade und die Leichtathletik-Dorfmeisterschaften auf den Sportplatz.

Bei den Leichtathleten konnten auch die Prüfungen für das Sportabzeichen abgelegt werden. Von dieser Möglichkeit machten rund 50 Besucher Gebrauch, wie Sonja Trautwein erklärte. Im Angebot waren Langlaufstrecken von 800 bis 3000 Metern. Die Leichtathletikwartin des TuS war mit vielen freiwilligen Helfern vertreten, um Zeiten und Weiten zu notieren oder am Grill und an der Getränkebude auszuhelfen. Das sportliche Wochenende bezeichnete sie als „typisches Dorffest, das nur gelingen kann, weil alle mithelfen”.

Aber zurück zu den sportlichen Fakten: Die diesjährigen Fußballmeister des Dorfes sind die Betreuer der Fußballjugend. Sie verwiesen die Schwarzen Husaren und die Blauen Jungs auf die Ränge zwei und drei.

Unter den acht Mannschaften war mit den „Dropkick Bumblebees” auch eine Damenmannschaft, die sich im Spiel gegen die späteren Dorfmeister erstaunlich gut mit einem 3 : 3 schlugen. Allerdings hatten die kickenden Damen bei jedem Spiel einen Torvorsprung von drei Treffern zugute geschrieben bekommen.

Für die Dorfmeisterschaft der Leichtathleten hatten sich rund 90 Teilnehmer gemeldet, der jüngste war mit drei Jahren Tim Lambertz, der den Schlagball stattliche 18 Meter weit warf. Zur Dorf-Olympiade hatten sich zwölf Viererteams angemeldet, die sich neben Seilspringen und Wassertransport auch im Hindernislauf, Büchsenwerfen und in der Entchenjagd beweisen mussten.

Beiden Kindern konnten sich die „Vier Borussen” Niklas Katthagen, Tom und Lukas Küppers sowie Justin Geilenkirchen gegen die Konkurrenz durchsetzen. Bei den Jugendlichen hatten Tobias Lahei, Tobias Poppe, Helen Claßen und Janine Lange als Team „whknwwgs” die Nasen vorn. Der ungewöhnliche Teamname war Beispiel für besonderes Selbstvertrauen, denn ausgeschrieben bedeutete er „Wir haben keinen Namen weil wir gewinnen sowieso”.

Die Jubiläumsfeier geht am Samstag, 16. Juni, mit dem traditionellen Leo-Offermanns-Turnier weiter, zu dem acht Mannschaften gemeldet sind.

Am darauf folgenden Wochenende (23. und 24. Juni) treten rund 35 Jugendmannschaften von Bambini bis E-Jugend zum Jugendfußballturnier an.

Am Sonntag, 8. Juli, wird der Fünftligist KFC Uerdingen um 15 Uhr zum Spitzenspiel der Jubiläumsfeierlichkeiten erwartet.

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