Genuss eines opulenten Ohrenschmauses

Von: sche
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Wassenberg. Seit fast 40 Jahren musiziert das Kammermusikensemble (KME) Übach-Palenberg mit großem Engagement und Gespür für stilistische wie klangliche Gegebenheiten und wendet die finanziellen Erlöse wohltätigen Zwecken zu, so vor allem dem Heilpädagogischen Zentrum in Pskow.

Das war auch jetzt beim Auftritt in Wassenberg nicht anders. Das Programm war breit angelegt, vom Barock ausgehend, über den „Sinfoniker” Jean Sibelius und die rumänische Folklore von Bela Bartok bis zum zeitgenössischen Oeure von Heinz Holliger, für dessen Werk „t(air)e” für Flöte solo sich der Waldenrather Arzt Dr. Burkhard Ollertz ein Jahr zur Einstudierung nahm.

Was einst Tafelmusik war, sind heute Kaffeekonzerte. Bis ins frühe 15. Jahrhundert gehen sie zurück. Bankette und Festmähler wurden damit umrahmt. Neben J.H. Schein wurde vor allem Tekemann mit diesen Kompositionen berühmt.

Seinem vierteiligen Werk für Soloflöte, Solovioline, Solovioloncello, Streicher und Basso Continuo widmete man sich sehr ausgiebig und spielte die satten Sätze zu Anfang und Schluss - und der Genuss eines opulenten Ohrenschmauses war vollkommen. Vor allem die barocke Diktion wurde erreicht.
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