Gemeinschaftskonzert der Selfkant-Chöre in St. Lucia

Von: Utz Schäzle
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Der Pfarrcäcilienchor St.Lucia Saeffelen als „Gastgeber“ beim Gemeinschaftschorsingen der Selfkantchore in der Pfarrkirche Saeffelen. Foto: Schäzle

Selfkant-Saeffelen. Seit nun schon über 20 Jahren veranstalten die Selfkant-Chöre ihr Gemeinschaftskonzert an immer abwechselnden Veranstaltungsorten. Eine Erfolgsgeschichte, die sich traditionell großer Beliebtheit erfreut. Gastgeber in diesem Jahr war der Pfarrcäcilienchor St. Lucia Saeffelen, der damit einen weiteren musikalischen Höhepunkt zum 170-jährigen Gründungsjubiläum hatte.

Die Pfarrkirche in Saeffelen war bis auf den letzten Platz gefüllt, was auch die Tatsache unterstreicht, dass der Chorgesang im Selfkant einen sehr hohen Stellenwert hat. Sechs Chöre brachten pure Freude am Chorgesang zum Ausdruck, ob Männerchor oder gemischter Chor, ob sakraler Chorgesang, Volkslied, Musical oder klassischer Gesang, alles fand Anerkennung beim interessierten und sehr aufmerksamen Konzertpublikum. Pastor Ralf Schlösser übernahm als Hausherr die Begrüßung, und Arno Vraetz moderierte gekonnt und routiniert durch das abwechslungsreiche und kurzweilige Programm.

Mit dem feierlichen „Ave Maria“ von Luigi Cherubini eröffnete der Pfarrcäcilienchor St. Lucia Saeffelen unter der Leitung von Karl Mobers das Gemeinschaftskonzert. „Ich bin die Auferstehung“ – in einem Satz von Gallus Dreßler – gab sich der Chor sehr besinnlich, was dann auch im hervorragenden Liedvortrag „Alleluja“ von Michael Haydn seinen Ausdruck fand.

Der MGV St. Josef Höngen unter der Leitung von Marc Kalkhoven gab sich an diesem Konzertnachmittag in seinen hervorragenden Beiträgen sehr sakral. Alleine schon die Interpretation des Klassikers „Am kühlenden Morgen“ von Robert Pracht war ein Hörgenuss der besonderen Art und eine musikalische Meisterleistung obendrein. Der „Chor der Mönche“ aus Verdis „Macht des Schicksals“, das „Gaude Mater Polonia“ von G.G. Gorzycki und das Lied „Olga“ von S. Djesachar standen dem in nichts nach.

Dem Gesangverein St. Josef Schalbruch unter der Leitung von Heinz Willems gelang es, mit seinen Liedbeiträgen „Madonna, schwarze Madonna“, „Ein schöner Tag“ und „Du hast mich tausendmal belogen“ eine lockere Konzertatmosphäre in St. Lucia zu schaffen. Gerade auch mit einem solchen Strauß schöner Melodien wird der Gedanke dieses Gemeinschaftschorsingens weitergetragen.

Der Gesangverein Concordia Wehr unter der Leitung von Karl Mobers begann mit dem Lied „Öffnet euch weit“ von Mawby seinen sehr ausgewogenen und ausdruckstarken Vortrag. Am E-Piano vom Dirigenten begleitet, erklang Haydns „Wohl dem der Gottes Wege geht“ und das frisch gesungene „Ja, freuet euch im Herrn“ von Kapplmüller. Mit den Liedbeiträgen der Chorgemeinschaft Süsterseel-Hastenrath unter der Leitung von Gerd Geradts erklang moderner zeitgemäßer Lobgesang.

Das „Vater unser“ von Hanne Haller und aus dem Bereich Musical das „Einmal“ aus „Der Glöckner von Notre Dame“ und „Schau, was Liebe ändern kann“ aus „Aspects of Love“ waren gekonnte und überzeugende Beweise bester Konzertunterhaltung. Zum Abschluss und mit herrlichem Chorklang sang der Cäcilienchor St. Lambertus Höngen unter der Leitung von Christoph Pfundmaier „Gloria“ von Gounod und „Wir lieben sehr im Herzen“ von Friderici.

Dem Cäcilienchor Höngen, der zum ersten Mal mit seinem neuen Dirigenten auftrat, war es vorbehalten, mit dem Lied „Der Bajazzo“ in einem Satz von Hayo dieses schöne und kurzweilige Gemeinschaftschorsingen zu beenden.

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