Gemeinsam ist wichtig: Wie man Regionen vermarktet

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Selfkant-Tüddern. Im Rahmen des Leader-Projektes „Regionale Wertschöpfungskette Streuobst“ fand im Rathaus der Gemeinde Selfkant in Tüddern die Informationsveranstaltung „Regionalmarke und Regionalmarketing“ statt. Trotz der plötzlichen und unvorhersehbar heftigen Rückkehr des Winters, die für Rutschpartien und Geduldsproben im Straßenverkehr sorgte, fanden einige interessierte Landwirte, Direktvermarkter, Gastronomen und Streuobstwiesenbesitzer den Weg ins Rathaus.

Auch die Referenten trotzten dem Wetter und erreichten alle pünktlich zu ihren Vorträgen den Sitzungssaal.

Nach einer Begrüßung durch den Bürgermeister der Gemeinde Selfkant, Herbert Corsten, sowie einführenden Worten von Regionalmanagerin Vera Lauber zur Lokalen Aktionsgruppe „Der Selfkant“ und Peter Niehoff von der Nabu-Naturschutzstation Haus Wildenrath zum Leader-Projekt „Regionale Wertschöpfungskette Streuobst“ war Jürgen Sons vom Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz an der Reihe.

Er wies auf die Chancen der Regionalvermarktung hin, gab Hinweise, was beachtet werden müsse, und präsentierte Beispiele aus anderen Regionen. Ein besonderes Anliegen war ihm die Gemeinschaftswerbung, die er der Region „Der Selfkant“ mit ihren regionalen Produkten auch ans Herz legte. Danach ergriff Peter Schmidt das Wort. Der Geschäftsführer der Regionalmarke „Bergisch pur“ berichtete sehr kurzweilig vom Erfolg und Wandel seiner Marke.

Sein Fazit war, dass das Engagement von Erzeugern und Vermarktern in ­einer Region das Wichtigste sei, um Erfolg zu haben. Auch dürfe man als Regionalmarke nicht den Blick vor gesellschaftlichen und ökonomischen Trends verschließen. Als letzter Referent riss Jürgen Krenzer vom Rhönschaf-Hotel das Plenum mit seinem sehr lebendigen Vortrag „Kulturlandschaft – rockt!“ mit.

Er verband geschickt die Erfolgsgeschichte seines Unternehmens, das sich nur auf die regionalen Produkte Rhönapfel und Rhönschaf als Thema und Produkt beschränkt, mit allgemeinen Ratschlägen auf dem Weg zur erfolgreichen Regionalvermarktung. Auch wenn man erst „ausgelacht“ und „angemacht“ werde, stelle sich irgendwann der Erfolg ein und werde von einem „abgekupfert“.

Zum Abschluss gab es noch genug Gelegenheit zum Austausch und Diskussion.

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