Heinsberg - Gemeinsam geht alles besser

Gemeinsam geht alles besser

Von: ej
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Karl Mayer (l.) und Alois Barion gründeten mit Karoline Mayer und Leo Barion vor zehn Jahren den Verein Selbsthilfe mobile Körperbehinderte Kreis Heinsberg: Schirmherrn Wolfgang Dieder (Mitte), MdL Bernd Krückel (r.) und Ortsvorsteher Willi Schmitz (l.) gratulierten. Foto: Jennes

Heinsberg. Der Kontakt und damit das Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten ist für Karl Meyer, Vorsitzender des Vereins Selbsthilfe mobile Körperbehinderte Kreis Heinsberg, das wohl wichtigste Anlagen des Vereins.

Mit einem gelungenen zweitägigen Sommerfest feierte der Verein an der ehemaligen Hülhovener Schule sein zehnjähriges Bestehen, über das Beigeordneter Wolfgang Dieder die Schirmherrschaft übernommen hatte.

Als untrügliches Zeichen dafür, dass eine Organisation einen erfolgreichen Weg gegangen ist, wertete Dieder in seiner Festansprache das zehnjährige Bestehen des Vereins und erinnerte an die Anfänge. Es begann damit, dass Karl Mayer 1989 an einem nicht operablen Bandscheibenvorfall erkrankte, der ihn letztlich in den Rollstuhl zwang. Der Kontakt zu Alois Barion, der ebenfalls auf den Rollstuhl angewiesen ist, führte 1989 zu Gründung des Vereins in der Erkenntnis „Gemeinsam geht alles besser”. Zu den Mitbegründern des Vereins gehören Karl Mayers Ehefrau Karoline und Leo Barion. Rund 30 Mitglieder besuchen regelmäßig die Treffen des Vereins.

Besonders hob Dieder die vereinsinterne Integrationsarbeit von Behinderten und Nichtbehinderten heraus. Dem Verein gehören fünf Rollstuhlfahrer und ein erblindetes Mitglied an. Zu den weiteren Mitgliedern gehören neben „gesunden” Familienangehörigen auch solche, die erkannt haben, wie wichtig Integration im Sinne ihres Vereins ist, stellte der Schirmherr heraus.

Helfend engagierte sich der Verein in der Vergangenheit bereits in der Türkei, in Weißrussland und Kasachstan. Durch engagierte Öffentlichkeitsarbeit habe man erreicht, dass in der Bevölkerung und bei den Behörden mehr Verständnis für den Umgang mit Körperbehinderten bestehe. So sollte auch das Jubiläumsfest dazu dienen, Barrieren zwischen nichtbehinderten und behinderten Menschen abzubauen und auf die alltäglichen Belange der Behinderten hinzuweisen, so der Wunsch des Schirmherrn.

Zu den Gästen des kleinen offiziellen Festaktes zum Auftakt des Jubiläums gehörten auch Landtagsabgeordneter Bernd Krückel und Ortsvorsteher Willi Schmitz. Der Ortsvorsteher ergriff ebenfalls das Wort, um dem Verein für sein Engagement zu danken.
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