Gangelt - Geburtstagsfest für die evangelische Friedenskirche

Geburtstagsfest für die evangelische Friedenskirche

Von: hama
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Die Kinder bereiten sich auf ihren Auftritt beim musikalischen Singspiel vom ängstlichen Spatz vor. Hildegard Straub bringt Ruhe in die Gruppe. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Die neue Orgel in der evangelischen Friedenskirche stand beim Gemeindefest im Mittelpunkt des Geschehens. Wohl kein Gast ging nach Hause, ohne eine Blick auf das imposante Instrument geworfen zu haben.

Bereits zu Beginn des Festes konnte man beim Gottesdienst ihren Klang hören.Orgeleinweihung und Gemeindefest bildeten den Höhepunkt des Geburtstagsfestes des Gotteshauses – 50 Jahre gibt es die Kirche mit dem weißen Glockenturm in Gangelt.

Viele „besondere“ Gäste fanden an diesem Tag den Weg zur Lohausstraße. Vertreterinnen und Vertreter aus den Nachbargemeinden Geilenkirchen und Übach-Palenberg konnten von Pfarrer Mathias Schoenen ebenso begrüßt werden wie die Vertreter der katholischen Schwestergemeinde vor Ort. Auch Bürgermeister Bernhard Tholen und Ortsvorsteher Gerd Schütz schauten vorbei, und die Grüße der Weggemeinschaft wurden von zahlreichen Gästen in die Friedenskirche getragen. Superintendent Jens Sannig überbrachte die Glückwünsche des Kirchenkreises Jülich.

Buntes Fest

Ein buntes Fest für Jung und Alt bei durchwachsenem Wetter schloss sich an. Der Gangelter Musikverein wartete mit einem Ständchen auf und der Orgelsachverständige Ulrich Peters stellte interessierten Gästen nochmals das neue Kircheninstrument vor. Zwei Kinderbeiträge erfreuten den Besucherkreis: das musikalische Singspiel vom ängstlichen Spatz, das Hildegard Straub lange mit den Kindern geprobt hatte, war ebenso erfolgreich wie der Auftritt der Flötenkinder, die seit vielen Jahren von Martina Supplie-Kötz geführt werden.

„Eine Kirche am Rande ist genau dort, wo sie sein sollte – am Rande der Gesellschaft, bei den Menschen am Rande. Sie weiß um den Zuspruch und Anspruch Jesu, der Kirche zu denen an den Wegrändern, den Hecken und Zäunen gesandt hat“, fasste Pfarrer Mathias Schoenen seine Erinnerungen an die Zeit des Entstehens der Friedenskirche zusammen. Damals, vor 50 Jahren, wurde sie an den Rand des Ortes in ein Neubaugebiet gebaut.

Treffpunkt

Die Kirche sei in besonderer Weise ein Treffpunkt geworden. „Wer hier her kommt, kommt mit einem Ziel, mit einer Absicht, mit einem Wunsch oder Bedürfnis. Wer zur Friedenskirche kommt, kommt oft als suchende Person, als jemand, der sich auf den Weg gemacht hat.“

Aber auch zum Feiern sind die Kirche und ihr Außenbereich beliebte Treffpunkte. Das zeigte sich auch beim Gemeindefest.

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