Kreis Heinsberg - Gebrüder-Grimm-Schule wird im Sommer aufgelöst

Gebrüder-Grimm-Schule wird im Sommer aufgelöst

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Nach dem Beschluss des Kreistages vom November, die Gebrüder-Grimm-Schule, die Förderschule des Kreises Heinsberg mit dem Förderschwerpunkt „Sprache“, zum Ende des Schuljahres 2016/2017 aufzulösen, wurde von der Verwaltung die Genehmigung der oberen Schulaufsichtsbehörde eingeholt.

Mit einer Verfügung vom 25. Nobember habe die Bezirksregierung den Beschluss des Kreistages vom 17. November, die bereits seit ­August 2015 auslaufende Gebrüder-Grimm-Schule zum 31. Juli 2017 endgültig aufzulösen, genehmigt, berichtete Landrat Stephan Pusch (CDU) im Kreisausschuss.

Mit dem Ziel, die räumliche Situation im Kreishaus zu verbessern, beabsichtige die Verwaltung, das in Heinsberg in der Nähe der Kreisverwaltung gelegene Schul­gebäude zukünftig für die Unterbringung bildungsnaher Einrichtungen zu nutzen, führte Pusch aus.

Es sei vorgesehen, dass die Schulpsychologische Beratungsstelle, die Kommunale Koordinierungsstelle, das Kommunale Integrationszentrum und das Regionale Bildungsbüro nach dem Umbau von Klassenräumen zu ­Büroräumen im Herbst 2017 in das bisherige Schulgebäude umziehen sollen. Zudem sollen Klassenräume für Schulungszwecke der Volkshochschule und des Studieninstituts für kommunale Verwaltung genutzt werden. Mit den notwendigen Umbauarbeiten soll nach Angaben des Landrats in den Sommerferien 2017 begonnen werden.

Unerwartet stark gesunkene Schülerzahlen waren der Grund, die Auflösung, die spätestens zum Ende des Schuljahres 2018/2019 erfolgen sollte, vorzuziehen. So hatte die Kreisverwaltung im Oktober berichtet, im laufenden Schuljahr 2016/2017 würden insgesamt 34 Schülerinnen und Schüler beschult; davon nur noch zwei im Bereich des zweiten Schuljahres sowie 20 im dritten und zwölf im vierten Schuljahr. „Bei der zu erwartenden sehr geringen Schülerzahl von 22 im kommenden Schuljahr wäre ein ordnungsgemäßer Schulbetrieb nicht mehr zu gewährleisten“, hieß es.

Der unerwartet starke Rückgang der Schülerzahlen sei bedingt durch Übergänge in das Gemeinsame Lernen, Aufhebung des Förderbedarfs oder Umzüge. Die weitere Beschulung der maximal 22 Schülerinnen und Schüler solle – nach Beratung der Eltern – möglichst in Grundschulen des Gemeinsamen Lernens oder an der Förderschule Mercator-Schule / Don-Bosco-Schule erfolgen.

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