Gangelt - Gangelter Freibad: Nur die Wassertemperatur muss noch steigen

Gangelter Freibad: Nur die Wassertemperatur muss noch steigen

Von: hama
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Ab Freitag öffnet das Gangelter Freibad für die Gäste. Rund 80.000 Euro wurden in die 80-Meter-Rutsche zur Sicherheit der Badebesucher investiert. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Rund 17 Grad Wassertemperatur aktuell – das ist für ein Schwimmbad nicht viel. „Wenn wir am 25. April unser Freibad eröffnen, verspreche ich den Gästen 24 Grad und bemühe mich um Sonnenschein“, lädt Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen für den kommenden Freitag zum traditionellen Anschwimmen ab 14 Uhr im Gangelter Freibad.

Einige Gäste aus dem öffentlichen Leben werden dann von den Startblöcken ihr bestes geben, um möglichst elegant in das Wasser einzutauchen. Danach geht es traditionell auf die Badeinsel; das ist immer ein Spaß zu sehen, wie schwer es ist, aus dem Wasser heraus zehn Zentimeter Höhe zu überwinden.

Anschließend geht es auf die Rutschbahn, deren rund 30 Jahre alten Kunststoffelemente gegen neue ausgetauscht wurden. 80.000 Euro wurden hier in die Sicherheit der Gäste und die Attraktivität des Bades investiert. Nach dem Anschwimmen, das meist nicht länger als fünf Minuten dauert, sind alle Schwimmer bei freiem Eintritt herzlich willkommen.

Ihnen wird dann in der Folge ein kleines Programm geboten mit Turmspringern, Fitness-Vorführungen und Wettrutschen in verschiedenen Altersklassen. Jeder Besucher am kommenden Freitag erhält am Eingang eine Wertmarke, die am Kiosk und im Infocenter eingelöst werden kann. Die Eintrittspreise für das Gangelter Freibad haben sich nicht geändert. Die Solarheizung läuft bereits und im Bedarfsfall kann die Heizung zugeschaltet werden. Während der Badesaison beträgt die Wassertemperatur mindestens 24 Grad.

Die Besucherzahlen im Gangelter Freibad schwankten in den vergangenen Jahren jeweils um die 60.000 pro Saison. Ein Ausreißer war 2011, als bei einem miserablen Sommer nicht einmal 40.000 Gäste den Weg in das herrlich gelegene Bad nahe dem Naturpark fanden. Da lag die Kostendeckung bei gerade mal 48 Prozent.

2009 und 2010, als sich rund 65.000 Besucher bei tollem Sommerwetter im Freibad abkühlten, wurden über 70 Prozent Kostendeckung erreicht. Dass eine Erhöhung dieser Zahl von Jahr zu Jahr schwieriger wird, liegt unter anderem an den gestiegenen Personalkosten und der Arbeit eines Sicherheitsdienstes, ohne den ein reibungsloser Betrieb dieses Anlage nicht mehr möglich ist.

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