Fusion kann Zukunft sichern

Von: hewi
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Erkelenz-Hetzerath. Die Handballer von TuS Hertha Hetzerath streben eine Spielgemeinschaft mit dem benachbarten ASV Rurtal an. Darüber beratschlagte man in Hetzerath auch auf der Mitgliederversammlung.

Nachdem die Frage um den Vorstand geklärt ist, die die Hertha eine Zeit lang beschäftigte, steht mit der angestrebten Spielgemeinschaft mit dem ASV eine wichtige Entscheidung an, die für die Zukunft der Hertha entscheidend sein könnte.

Dies betonte der Vorsitzende Rainer Rogowsky. Der Gedanke an eine Spielgemeinschaft entstand im vorigen Jahr, als sich der bevorstehende Weggang einiger Spieler abzeichnete, da sie die Chance sahen, in anderen Vereinen „attraktiveren Handball zu spielen”, wie Rogowsky erklärte. Also habe Handlungsbedarf bestanden, wenn man den Spielbetrieb in Hetzerath garantieren wollte.

Auch beim ASV schien man die Vorteile einer Kooperation zu schätzen, wodurch sich die Absichten beider Vereine konkretisierten. So sei die Gründung einer gemeinsamen starken Herrenmannschaft möglich, mit der man auch gegenüber den leistungsstarken Mannschaften aus dem Mönchengladbacher Raum mithalten könnte. Dies sei für beide Vereine mit eigenem Personal nicht zu schaffen, wie Rogowsky hervorhob.

Ein weiterer Vorteil sei die Aufstellung einer Frauenmannschaft, die der TuS derzeit nicht hat. So könnten auch Jugendspielerinnen, die derzeit in anderen Vereinen spielen, wieder nach Hetzerath zurückgeholt werden.

Nach eingehender Diskussion wurde dem Vorschlag mit Mehrheit zugestimmt. Nun wird auch ganz offiziell ein Zusammenschluss der beiden Vereine im Seniorenbereich angestrebt. Die Vereine bleiben erhalten.

Der Vorstand der Spielgemeinschaft wird zu gleichen Teilen aus beiden Vereinen besetzt. Als geplantes Gründungsdatum nach Abschluss aller noch offenen Spiele der Saison nannte Rogowsky den 15. Mai. Dadurch könnten in der kommenden Saison vier gemeinsame Herren- und Damenmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet werden.
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