Fusion der sieben Pfarrgemeinden ist nun besiegelt

Von: Petra Wolters
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Informierten über den aktuellen Stand der Fusion in Wassenberg: Bistums-Pressesprecher Franz Kretschmann, Rolf-Peter Cremer, Bernd Wolters und Ulrike Bomanns (von links). Foto: Petra Wolters

Wassenberg. Die Fusion der sieben katholischen Gemeinden in Wassenberg zu einer Pfarrei hat jetzt Brief und Siegel, im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Verantwortlichen in den jeweiligen Gemeinden hätten die am 25. August von Bischof Heinrich Mussinghoff unterschriebene Urkunde am Sonntagabend in ihrem Briefkasten gehabt, erklärte Pfarrer Rolf-Peter Cremer, Leiter der Hauptabteilung Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat, am Montag im Rahmen eines Pressegesprächs im Verwaltungszentrum in Erkelenz.

Die Urkunde informiert nicht nur über die Anordnung des Bischofs zur Fusion mit Wirkung zum 1. Januar 2010, sie bestätigt auch nochmals den Namen „St. Marien” für die neue Pfarrei und Kirchengemeinde sowie die Kirche St. Georg in der Wassenberger Unterstadt als neue Pfarrkirche. Zwar werde diese Urkunde jetzt noch dem Regierungspräsidenten zugeleitet, so Cremer weiter. Er beurkunde das Verfahren allerdings nur noch im Rahmen des Körperschaftsrechts. „Das ist ein reiner Rechtsakt”, der keine aufschiebende Wirkung mehr habe, so Cremer.

Die beiden bisherigen Pfarrer in den sieben Pfarreien, Heinz Portz und Rainer Mohren, würden an andere Wirkungsstätten gehen, so Cremer weiter. Portz stellte sich in Langerwehe vor als voraussichtlich neuer Pfarrer für Langerwehe, Wenau und Schlich-D„horn vor, die zur Gemeinschaft der Gemeinden Inden/Langerwehe gehören. Der bisher hier tätige Pfarrer Rüdiger Hagens wird demnächst die Nachfolge von Marian Janke in der Justizvollzugsanstalt Heinsberg antreten.

Auch mit Propst Rainer Mohren sei man zu zwei Möglichkeiten im Gespräch, so Cremer. Die Gemeindereferentin wechsle ebenfalls an einen anderen Wirkungsort. Für die übrigen hier tätigen Geistlichen werde sich nichts ändern. Was die Nachfolge in Wassenberg angehe, vor allem die für Heinz Portz, sei es sicherlich nicht einfach, jemanden in dieser schwierigen Situation mit den Protesten durch den Förderverein in Myhl zu motivieren, fuhr er fort, räumte aber ein, dass es bereits Gespräche mit potenziellen Nachfolgern gebe.

Der neuen Pfarrei St. Marien in Wassenberg werden ab 1. Januar 10513 Katholiken angehören aus den Gemeinden St. Georg in der Unterstadt (2506), St. Mariä Himmelfahrt in der Oberstadt (1380), St. Lambertus Birgelen (2226), St. Johann Baptist Myhl (1769), St. Mariä Himmelfahrt Ophoven (508), St. Martin Orsbeck (1222) und St. Martin Steinkirchen-Effeld (902).
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