Für gleiche Chancen: ein Teilhabekreis für Heinsberg

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Heinsberg. Nach den Städten Geilenkirchen, Hückelhoven und Erkelenz soll nun auch in der Stadt Heinsberg ein Lokaler Teilhabekreis gegründet werden. Die Auftaktveranstaltung ist am Mittwoch, 25. April, um 18.30 Uhr in der barrierefreien Begegnungsstätte (Stadthalle) Heinsberg.

Eingeladen sind alle interessierten Bürger der Stadt und Gemeinden mit und ohne geistiger, körperlicher oder psychischer Behinderung, Familienangehörige sowie hauptamtliche Mitarbeiter von Einrichtungen, Vertreter von Vereinen, Kommunen, Kirche und aus der Politik.

Initiiert und ins Leben gerufen wurde der Lokale Teilhabekreis von Bärbel Windelen, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes für die Region Heinsberg in Kooperation, mit Denise Lison und Adelheid Venghaus von der Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) Kreis Heinsberg. „Im letzten Jahr haben wir durch die Caritas-Kampagne - Kein Mensch ist perfekt - den Fokus auf Menschen mit einer Behinderung gelegt, um zu zeigen, dass jeder ein Handicap hat und wir alle nicht perfekt sind”, erklärte Bärbel Windelen.

Gerade Menschen mit einer psychischen Behinderung würden oft aus dem Blickfeld geraten und stünden außen vor. „Unser Anliegen ist es, dass möglichst viele Menschen mit einer Behinderung am Lokalen Teilhabekreis teilhaben und dafür Sorge tragen, dass sie als gleichberechtigte Bürger der Gemeinde wahrgenommen werden und ein partnerschaftliches und selbstverständliches Miteinander Behinderter und Nicht-Behinderter entsteht”, so Windelen. Im Lokalen Teilhabekreis gehe es darum, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu benennen, das gesellschaftliche Leben mit zu gestalten und aktiv mitzuarbeiten für die selbst bestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, so Adelheid Venghaus und Denise Lison.

Die Beratung der KoKoBe stehe für den Grundsatz ambulant vor stationär. Immer mehr Menschen mit einer geistigen, körperlichen oder psychischen Behinderung würden mitten in der Gemeinde leben und hätten somit den Blick, was in der Kreisstadt für Menschen mit einem Handicap verbessert werden könne. Ihr Expertentum sei gefragt.

Konkret plant der Lokale Teilhabekreis, wie sich Menschen mit und ohne Behinderung in der Gemeinde treffen und etwas unternehmen können. Er arbeitet daran, Menschen mit einem Handicap Zugang zu verschiedenen Angeboten in der Gemeinde zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass sie die gleichen Chancen und Rechte wie alle haben.

Die bereits drei gegründeten Lokalen Teilhabekreise hätten bereits Einiges bewirkt, so Denise Lison.

Anmeldungen mit Angabe der Personenzahl für die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung werden von Bärbel Windelen, Tel. 02452/919250 oder E-Mail gsa-hs@caritas-hs.de bis zum 20. April entgegen genommen.

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