Für Feuer in der Flugzeughalle gut gerüstet

Von: sev
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Üben für den Ernstfall: Eine
Üben für den Ernstfall: Eine vermeintlich gerettete Person wird von einem Feuerwehrmann in Braunsrath beruhigt. Foto: Franz Severins

Waldfeucht-Braunsrath. Im Rahmen einer Zugübung hatten die drei Löscheinheiten Braunsrath, Bocket und Brüggelchen den Ernstfall am Flugplatz in Braunsrath unter realistischen Bedingungen geprobt. An der Übung waren 39 Feuerwehrleute beteiligt.

Im Heizungsraum war vermeintlich ein Feuer ausgebrochen und hatte schnell auf den Sanitärbereich des neugestalteten Flugplatzgebäudes übergegriffen. Zwei Menschen wurden vermisst. Das Feuer drohte auf die angrenzende Flugzeughalle überzugreifen. Bei dieser angenommenen Schadenslage wurden neben der Löscheinheit Braunsrath auch automatisch die Einheiten aus Bocket und Brüggelchen alarmiert, um ausreichende Einsatzkräfte in kurzer Zeit zum Einsatzort zu bringen. Im Vordergrund standen die Rettung der vermissten Personen und die Brandbekämpfung. Die ersten Einheiten rüsteten sich zu diesem Zweck mit Atemschutzgeräten aus, die die Retter vor der starken Rauchgasentwicklung schützen sollten. Zur ersten Brandbekämpfung reichte zunächst das auf den Löschfahrzeugen befindliche Löschwasser aus. Aufgabe für die Löscheinheit Bocket war es, das Löschwasser aus dem in 200 Meter entfernt befindlichen Löschwasserteich zur Einsatzstelle zu transportieren, um so die Löschmaßnahmen auch über einen möglicherweise längeren Zeitraum sicherzustellen. Erschwert wurde der gesamte Einsatzverlauf durch die herrschende Dunkelheit, so dass die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden musste. „Gerade bei relativ großen Einsatzstellen ist das schnelle Zusammenspiel der einzelnen Löscheinheiten immens wichtig. Nur so kann es gelingen, Gefahren wirksam zu bekämpfen. Aus diesem Grund üben die Löscheinheiten regelmäßig miteinander”, sagte der für die Übung verantwortliche Zugführer Frank Pint, der mit dem Verlauf der Übung zufrieden war. Nach kurzer Zeit konnten die vermissten Personen aus dem Gebäude gerettet und das Feuer gelöscht werden. Im Anschluss wurde das Gebäude durch die Feuerwehrleute besichtigt, um sich im Ernstfall schnell orientieren zu können.

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