Für 2011 eine Münze, die Glück verheißt

Von: defi
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Die Vorsitzende der Griechischen Gemeinde, Anna Kirisaki-Gellissen (5.v.l.), begrüßte zum Neujahrsfest der Griechen zahlreiche Ehrengäste mit Bürgermeister Wolfgang Dieder (3.v.l.) an der Spitze. Foto: defi

Heinsberg. Zu ihrem Neujahrsfest hatte die Griechische Gemeinde Kreis Heinsberg in die Begegnungsstätte in Heinsberg eingeladen. Traditioneller Höhepunkt des Festes ist stets das Anschneiden der Neujahrspita. Erstmalig nahm diese Zeremonie in diesem Jahr der Archimandrit Nikodemus Totkas vor.

Nikodemus Totkas ist seit September 2009 in Aachen unter Bischof Evmenios von Lefka zuständiger Pfarrer für die Griechisch-Orthodoxe Kirchengemeinde Erzengel Michael/Hagios Dimitrios zu Aachen. In den Kreisen Aachen, Düren und Heinsberg hat die Kirchengemeinde 3000 Mitglieder.

Bevor er die Neujahrspita an die Gäste verteilte, segnete Pfarrer Totkas den Kuchen, schließlich sollte er allen Anwesenden Glück bringen für 2011; vor allem aber dem Glücklichen, der die in der Neujahrspita versteckte Münze erwischt. Früher wurde eine wertvolle Münze in den Kuchenteig eingebacken und der Glückliche konnte sofort sein Glück mit Händen fassen.

Doch leider macht die Wirtschaftskrise auch vor altem Brauchtum nicht Halt. Heute ersetzt ein deutscher Euro die kostbare Münze, doch der Brauch verheißt dem Finder nach wie vor, „der Glückliche des Jahres” zu sein. Das erste Stück der Neujahrspita schnitt Pfarrer Nikodemus Totkas für Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder ab.

Weitere Ehrengäste erhielten ebenfalls ein Stück Neujahrspita: Herbert Esser als Kreistagsabgeordneter, Michael Dörstelmann als Vertreter der CDU-Stadtratsfraktion und sein Kollege von der SPD, Ralf Herberg, sowie Thomas Back von der Raiffeisenbank. Keiner der Ehrengäste biss schließlich auf die Münze, wäre aber auch nicht schlimm gewesen, schließlich ist die Vorsitzende der Griechischen Gemeinde, Anna Kirisaki-Gellissen, Zahnärztin von Beruf.
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