„Frühe Hilfen“ erleichtert Start ins Leben

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Sie leistet Hilfen für Schwangere, Eltern und Kleinkinder: Dorothea Krollmann.

Kreis Heinsberg. Nicht jedes Kind hat einen leichten Start ins Leben. Deshalb ist es wichtig, dass es im Kreis Heinsberg Familienhebammen und eine Koordinierungsstelle für Frühe Hilfen gibt. Das vermittelt ein abgebildetes Baby auf dem neuen Flyer der seit dem 1. April bestehenden Koordinierungsstelle beim Kreis Heinsberg.

Mit der in Hückelhoven lebenden Sozialpädagogin Dorothea Krollmann wurde eine vielseitige und erfahrene Kraft gefunden, die die Netzwerkarbeit „Frühe Hilfen“ für Schwangere, Eltern und Kleinkinder im Kreis betreiben und die Arbeit der Familienhebammen koordinieren soll. Angesiedelt ist die Koordinierungsstelle beim Kreisjugendamt, wobei sie für alle Jugendämter im Kreis Heinsberg tätig ist. Zudem wird ihre Tätigkeit vom Kreisgesundheitsamt unterstützt.

„Nicht jeder Anfang ist leicht“, heißt es auf dem Titel des Flyers, mit dem Dorothea Krollmann auf das Angebot der Familienhebammen aufmerksam machen möchte. „Ein Kind zu bekommen ist wunderbar“, sagt Dorothea Krollmann. Sie weiß aber auch, dass viele Mütter in dieser neuen Situation unerfahren und unsicher sind. „Schnell wird einem alles zu viel – und dann ist Hilfe nötig“, sagt Dorothea Krollmann. Dort soll das Angebot der Familienhebammen im Kreis Heinsberg ansetzen. Diese sollen Erfahrungen vermitteln und Hilfestellungen leisten.

Dorothea Krollmann: „Es handelt sich um ein vertrauliches und kostenfreies Angebot, das vom Beginn der Schwangerschaft bis zum ersten Geburtstag des Kindes in Anspruch genommen werden kann. Es ist für alle Schwangeren und jungen Eltern gedacht, die spüren, dass sie Unterstützung brauchen.“

Die Beratungsthemen und Hilfestellungen erstrecken sich auf viele Bereiche: die Schwangerschaft als solche, die Pflege, Ernährung und Entwicklung des Kindes, aber auch auf Haushaltsfragen und finanzielle Hilfen sowie Hilfestellung bei Behördengängen und Arztbesuchen. „Durch die frühen Hilfen könnten spätere Probleme vermieden werden, insbesondere bei alleinerziehenden Müttern. Deshalb seien alle Jugendämter im Kreis Heinsberg mit im Boot. Gefördert wird die Koordinierungsstelle durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dass das Geld für diese Art der Beratung und Unterstützung gut angelegt ist, zeigen erste Erfahrungen. Krollmann: „Die Beratung ist bei denen, die sie inzwischen in Anspruch genommen haben, sehr gut angekommen.“

Informationen erteilen Dorothea Krollmann (Telefon 02452/135147, E-Mail: dorothea.krollmann@kreis-heinsberg.de) oder Karin Gerads (Telefon 02452/135313, E-Mail: karin.gerads@kreis-heinsberg.de).

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