Friedhelm Kamphausen: Streiter für Erhalt von Natur und Kultur

Von: Kr.
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Martina Grote, Geschäftsführerin der NRW Stiftung, überreichte ganz offiziell die Ernennungsurkunde an den neuen Regionalbotschafter Friedhelm Kamphausen. Foto: Kròl

Kreis Heinsberg/Linnich. Er ist heimatverbunden, liebt die Natur und Kultur, kennt die Region wie seine Westentasche und hat, was auch sehr wichtig ist, seit er vor zwei Jahren in den Ruhestand ging, die nötige Zeit, sich um die Belange der NRW Stiftung – Natur-Heimat-Kultur zu kümmern und nach außen zu vertreten.

Die Verantwortlichen der NRW Stiftung sind sich da ganz sicher, in Friedhelm Kamphausen den richtigen Mann als Regionalbotschafter für den Altkreis Jülich und den Kreis Heinsberg gefunden zu haben.

Seine Probezeit als Botschafter hat der ehemalige Leiter Liegenschaften der RWE Power erfolgreich absolviert. In Jüchen, im Kreis Neuss zu Hause, ist er aus seiner langjährigen beruflichen Tätigkeit heraus mit der Region bestens vertraut, und durch verwandtschaftliche Verbindungen ist sie ihm zudem ans Herz gewachsen. All dies spricht für ihn und sein Engagement für die NRW Stiftung, so dass die Verantwortlichen es an der Zeit fanden, ihn auch offiziell vorzustellen.

In der Mitte seines Tätigkeitsbereichs, im Deutschen Glasmalerei- Museum in Linnich, traf man sich, und vor rund 80 Gästen aus dem Freundes- und Familienkreis des frisch gebackenen Botschafters, aber auch aus dem Sponsorenkreis der Stiftung überreichte die Geschäftsführerin der Stiftung, Martina Grote die Ernennungsurkunde. Nun sind es landesweit 22 Botschafterinnen und Botschafter, die das Anliegen der NRW Stiftung nach außen vertreten.

Vor 30 Jahren durch Ministerpräsident Johannes Rau begründet, hat sich die Institution den Erhalt der Schönheit und Vielfalt des Natur- und Kulturerbes auf ihre Fahnen geschrieben. Vieles hat sie in diesen drei Jahrzehnten schon bewältigt. Von den zahlreichen Projekten, die vom Ankauf eines Geländes als Brutplatz für Storchenpaare bis hin zur Unterstützung der Museumslandschaft in NRW oder dem Erhalt von Denkmälern geht, berichtete die Geschäftsführerin. Außerdem macht sich die Stiftung für Integration und Inklusion stark.

Doch ganz gleich, welche Projekte gefördert werden, immer wird bürgerschaftliches Engagement vorausgesetzt. Insgesamt 2700 Einzelprojekte erfuhren in der Vergangenheit eine Förderung und 260 Millionen Euro wurden investiert. Stetig steigt der Bekanntheitsgrad der Stiftung, doch, so meinte Martina Grote: „Hier kann noch mehr passieren, und hier muss noch Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden.“

Da kommt dann auch Friedhelm Kamphausen ins Spiel. Viel hat er sich für die Zukunft vorgenommen. Wanderungen, Radwanderungen und Ähnliches will er organisieren und so die Projekte, die in seinem Bereich gefördert wurden, auch bekannt machen. Außerdem will er bei großen Events mit dabei sein, um über die Arbeit der NRW Stiftung zu informieren.

Auf Platt hieß er an diesem Nachmittag seine Gäste willkommen, doch um nicht die zu verschrecken, die der Mundart nicht mächtig sind, wechselte er schnell ins Hochdeutsch und stellte Projekte vor, die in seinem Bereich gefördert erden.

Dies gilt für die Rurauen bei Inden ebenso wie für die Sophienhöhe, die Zitadelle in Jülich, den Skywalk am Tagebau Garzweiler, die ehemalige Zeche Sophia Jacoba in Hückelhoven, das Korbmachermuseum in Hilfarth oder die Hasenglöckchenheide in Baal. Das Flachsmuseum in Wegberg gehört dazu und vieles mehr. „Sämtliche Projekte werden von Menschen getragen. Es geht nicht ohne Engagement, und ich freue mich auf die Arbeit“, sagte er.

Mit zu den Projekten der NRW Stiftung zählt auch das Glasmalerei-Museum in Linnich.

Über dessen Geschichte und Verbindung zur Stiftung informierte Museumsleiterin Dr. Myriam Wierschwoski die Gäste in ihrem Haus.

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