Freundschaft zwischen Erzgebirge und Nysterbachtal

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In Lövenich wurde der „Freundeskreis Thum-Erkelenz” gegründet. Der Vorstand mit Hans-Josef Schleuter, Marie-Luise Bußdorf, Egon Bußdorf, Gisela Weisler, Käthe Weiß, Klaus Ruetz und Herbert Küpper (v.l.n.r.) wird die Geschicke in den nächsten zwei Jahren lenken. Foto: Dahmen

Erkelenz-Lövenich. Seit 20 Jahren besteht zwischen dem CDU-Ortsverband Lövenich-Katzem-Kleinbouslar und den Christdemokraten der Bergstadt Thum im Erzgebirge eine Freundschaft, die auf privater Basis begann und sich in den zwei Jahrzehnten zu einer tiefen Freundschaft zwischen Thum und Erkelenz entwickelte.

Aus den regelmäßige Begegnungen heraus wurde die Idee geboren, den Verein „Freundeskreis Thum-Erkelenz” ins Leben zurufen. Diesem Vorhaben standen die Thumer Freunde sogleich positiv gegenüber.

Bei der Gründungsversammlung in der Gaststätte Meier in Lövenich erklärte Klaus Ruetz, der eigentliche Motor der langen Freundschaft, das Ziel des politisch neutralen und für alle offenen Vereins: Vorurteilen gegenüber dem Osten abbauen, Freundschaften vertiefen, Kontakte zu den Bürgern, Vereinen und Einrichtungen der Bergstadt Thum im Freistaat Sachsen pflegen.

Dazu erinnerte Ruetz in einem kurzen Rückblick, dass er nach der Wende 1989 im Mai 1990 schriftlichen Kontakt mit dem Vorsitzenden der CDU-Ortsgruppe Thum, Dr. Matthias Hofmann, aufgenommen habe, also noch vor dem offiziellen Wiedervereinigungsdatum. Zur persönlichen Kontaktaufnahme reiste er im Februar 1991 mit einer siebenköpfigen Delegation des Lövenicher CDU-Ortsverbandes ins tiefverschneite Erzgebirge. Im November 1991 besuchte erstmals eine Thumer Delegation die Freunde im Nysterbachtal.

Bisher kam es zu insgesamt 40 offizielle Begegnungen zwischen Bürgern beider Städte. Darunter waren auch mehrere kulturelle Begegnungen zwischen dem Jugendblasorchester sowie dem Schnitz- und Klöppelverein, die einen Hauch vom Weihnachtsland mit ins Rheinland brachten.

An einigen Treffen in Thum und Erkelenz nahmen auch die Bürgermeister Erwin Mathissen und Peter Jansen teil. Damit gaben sie der Freundschaft zwischen Ost und West besonderes Ansehen und drückten ihre Verbundenheit aus.

Angestrebt werde, so Klaus Ruetz, eine offizielle Städtefreundschaft zwischen Thum und Erkelenz. Bisherige Bemühungen in dieser Richtung blieben bisher ohne Erfolg, bedauerte er und appellierte an die Ratsvertreter, diese Bemühungen zu unterstützen. „Eine offizielle Städtefreundschaft zwischen Thum und Erkelenz wäre das Tüpfelchen auf dem „i” der langen Freundschaft”, betonte Klaus Ruetz.

Welche Bedeutung dieser Freundschaft nach 20 Jahren zukommt, zeigte der gute Besuch der Gründungsversammlungen. Insgesamt 32 Gründungsmitglieder trugen sich ins Gründungsprotokoll ein. Zuvor hatte Versammlungsleiter Egon Bußdorf den Satzungsentwurf zur Abstimmung vorgelegt, der nach eingehender Diskussion einstimmig gebilligt wurde. Damit hat diese Freundschaft eine stabile Ordnung.

Einigkeit herrschte auch bei der Wahl des Vorstandes: Klaus Ruetz leitet als 1. Vorsitzender den Freundeskreis und wird von Herbert Küpper vertreten. Gisela Weisler führt die Kasse, Marie-Luise Bußdorf erledigt die schriftlichen Arbeiten. Käthe Weiß und Hans-Josef Schleuter arbeiten als Beisitzer im Vorstand.

Einigung herrschte auch über die Höhe des Jahresbeitrages von zwei Euro. Als Anschubfinanzierung erhält der Freundeskreis 200 Euro vom CDU-Ortsverband Lövenich-Katzem-Kleinbouslar.
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