Wassenberg-Orsbeck - Frenetischer Beifall beim Frühjahrskonzert

Frenetischer Beifall beim Frühjahrskonzert

Von: kkli
Letzte Aktualisierung:

Wassenberg-Orsbeck. Das Frühjahrskonzert des Musikvereins Orsbeck-Luchtenberg zog viele Musikfreunde aus dem Ort und der Umgebung an. Der bereitgestellte Stuhlbereich musste sogar noch erweitert werden.

Es gab aber auch zwei wichtige Aspekte zu beachten: Einmal den letzten Konzertauftritt des Jugendorchesters, nachdem die Leiterin Miriam Weuthen ihre Ausbildung an der Musikhochschule Köln beendet hat und jetzt ihre Tätigkeit als Musikpädagogin antritt.

Das Jugendorchester spielt bereits zum großen Teil im großen mit. Die Integration ist voll gelungen. Es wird vorerst kein neues Jugendorchester gebildet, sondern phasenweise Nachwuchs herangezogen und individuell ausgebildet. Der Abschied von Miriam Weuthen fällt allen Beteiligten schwer. Der Dank der Musikfreunde zeigte sich auch in einem frenetischen Beifall beim Frühjahrskonzert mit allein fünf großen Vorträgen, die allesamt vom üblichen Flick-Flack-Konzert abwichen.

Die große Überraschung war das Querflötensolo mit Orchesterbegleitung der erst 15-jährigen Anne Meerkötter aus Wassenberg - ein großes Talent mit schönem Feeling. Beim Orsbecker Sommerfest am 17. Juni tritt das Jugendorchester in dieser Besetzung noch einmal - ein letztes Mal - auf.

Die zweite, mit Spannung erwartete Überraschung war das erste Frühjahrskonzert mit dem neuen Dirigenten Guido Collaris, der mit seiner lockeren und konzentrierten Art des Dirigates dem Orchester große Sicherheit gab und dabei ein Programm wählte, das sich auf der ganzen Linie so richtig nach Frühling anhörte. Da gab es eine Menge echter Ohrwürmer mit Schwerpunkt Lloydt-Webber-Melodien und spaßiger musikalischer Einfälle, die jeder Musikfreund gerne hört.

Als erste einer Reihe Zugaben wurde das „Halleluja” aus der Filmmusik „Shrek” aus der Feder von Leonard Cohen in einem Arrangement von Michael Brown geboten. Dazu sang die erst 13-jährige Angelina Wilms aus Birgelen das weltbekannte Solo mit einer himmlischen Sopranstimme, die noch weitere Zugaben geradezu forderte. Dazu gab es dann noch den Marsch „Sons of the Brave” von Bidgood. Der Beifall war frenetisch.

Selbst die Ansage aller Konzertstücke war einzigartig. Das Publikum erlebten einen musikalischen Hochgenuss.

Der offizielle Einstand von Guido Collaris ist vollauf gelungen. Der junge niederländische Hornist und Dirigent wohnt inzwischen in Birgelen. Er hat bestens im deutschen Musikleben Fuß gefasst.

Die Orsbeck-Luchtenberger Musikfreunde freuen sich, einen so guten neuen Dirigenten gefunden zu haben, der die mehr als 100 Jahre alte Musiktradition an der Rur weiterführt.
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