Freizeitregion Selfkant: Saisoneröffnung zwischen Reh und Bär

Von: Karl-Heinz Hamacher
Letzte Aktualisierung:
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Ziegen füttern sieht leichter aus, als es ist. Gastgeber Dr. Hermann von den Driesch (2.v.r.) amüsiert sich mit Bernhard Tholen, Heinz-Josef Schrammen und Dr. Harry Hamers. Foto: Karl-Heinz Hamacher
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Monika Tholen zeigte als Stadtführerin einigen Gäste die markanten Punkte in Gangelt. Derweil wurde ihr Sohn Achim zum Botschafter der Region ernannt. Foto: Karl-Heinz Hamacher
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Für Kyra Nandzik war die Eröffnung Anlass, die Publikationen über die Region unter die Leute zu bringen. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Die Region „Der Selfkant“ hat einiges zu bieten. Unter anderem gehört der Wildpark in Gangelt zu den beliebtesten Einrichtungen, wenn Besucher aus der Region, oft aber auch darüber hinaus, in diesem Bereich unterwegs sind.

Am Sonntag fand zwischen Rehen, Mufflons, Bären und Greifvögeln die Saisoneröffnung des Verbundes statt, und Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen, Waldfeucht, Dr. Harry Hamers, der Herbert Corsten aus dem Selfkant vertrat, und Bürgermeister Bernhard Tholen als Gastgeber standen ziemlich einsam am NEW-Wagen, von dem aus die Ansprachen gehalten werden sollten.

„Vor zwei Jahren hat es aus Kübeln gegossen, und im vergangenen Jahr in Waldfeucht war es bei der Eröffnung eiskalt“, erinnerte sich Bernhard Tholen daran, dass Gäste beim ersten Programmpunkt eher selten sind. Das änderte sich im Wildpark aber schon bald, denn immer mehr Besucher strömten in den Park und kamen an der Bühne vorbei. Kinder hatten am Sonntag nicht nur freien Eintritt in den Tierpark, sondern konnten sich auch auf einer Hüpfburg austoben. Dass man im Herzen Europas liege, hier, am 51. Breitengrad, rund 32.000 Menschen leben, die größtenteils gerne bereit sind, den Reichtum der Landschaft an idyllischen Bachtälern, malerischen Bruch- und Auenwäldern den Gästen zu präsentieren, ist ein Werbeslogan der Region „Der Selfkant“, der seit vielen Jahren immer mehr mit Leben gefüllt wird.

Dabei wird in den drei Gemeinden für Tagestouristen und Wochenendausflügler ebenso ein Angebot bereitgehalten, wie für die immer größere Zahl derer, die längere Zeit in der Region verbringen. Über die drei Gemeinden hinaus geht es für Radwanderer auch in die Niederlande und nach Belgien – alles nicht viel mehr als ein Katzensprung. Ferienwohnungen, Hotels und Pensionen bieten Unterkunft, zahlreiche Gastronomieeinrichtungen sorgen für das leibliche Wohl. Derzeit ist wieder Spargel der große Renner. Die beiden Wohnmobilstellplätze in Waldfeucht und Gangelt sind immer gut besucht. Die Waldfeuchter Mühlen und der historische Ortskern selber ziehen Besucher an.

Im Selfkant sind es das Bauernmuseum, der Bereich um die Zehntscheune in Millen und der westlichste Punkt Deutschlands, die die Gäste locken. Hier, am Westpunkt, wird im kommenden Jahr die Eröffnungsveranstaltung stattfinden. Selfkantbahn, Freibad, Wildpark und Naturpark sind die „Pfunde“ in Gangelt. Für Kyra Nandzik als Vertreterin des Verbundes „Der Selfkant“ war die Eröffnung Anlass, die Publikationen über die Region unter die Leute zu bringen. Gangelts Stadtführerin Monika Tholen zeigte einer Gruppe den historischen Ortskern und wusste dabei die Gäste mit Geschichten und Anekdoten zu unterhalten.

Derweil wurde ihr Sohn Achim im Wildpark zum Botschafter der Region „Der Selfkant“ ernannt. Er, der als Läufer weit über die Gemeinde hinaus bekannt und erfolgreich ist, hatte vor zwei Wochen den ersten Lauf im Rodebachtal organisiert und bei den rund 1200 Teilnehmern beste Werbung für den westlichen Landstrich gemacht. Bis in den Nachmittag hinein gab es im Wildpark ein buntes Programm. Neben einem Schnupper-Laufen mit Achim Tholen wurden Planwagenfahrten und Unterhaltung rund um das Haus Wildblick angeboten. Eine Stunde lang machten „Sang und Klanglos“ Musik und zogen damit immer wieder Besucher an.

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