Kreis Heinsberg - Frauenzentrum mit verjüngtem Vorstand und neuen Ideen

Frauenzentrum mit verjüngtem Vorstand und neuen Ideen

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:

Kreis Heinsberg. Mit verjüngtem Vorstand und neuen Ideen präsentiert sich der Verein Frauenzentrum um die wiedergewählte Vorsitzende Rita Zurmahr-Tabellion. Stellvertretende Vorsitzende ist Karin Hermandung, die das Amt von Erika Blum übernommen hat.

Blum ist weiterhin im erweiterten Vorstand neben Ursula Krahe-Buschen, Katja Wegener und Hannelore Weggen als Beisitzerin aktiv. Für die Kasse ist Birgit Schiffer zuständig, die das Amt von Gisela Irving übernommen hat. Der neue Vorstand ist seit der Mitgliederversammlung im Februar aktiv.

Gemeinsam mit den geplanten Aktivitäten im ersten Halbjahr 2011 stellte er sich jetzt im Vereinsraum im Alten Rathaus von Ratheim der Presse vor.

Das Frauenzentrum agiert kreisweit und hat rund 40 aktive Mitglieder. Es waren schon mehr, wie Vorsitzende Rita Zurmahr-Tabellion erklärte. Der Verein nimmt sich gesellschaftlicher Probleme an, die nicht nur Frauen betreffen. Dies zeigt sich auch in den Veranstaltungen, die organisiert wurden und werden. Die Patientenverfügung steht am 5. Mai bei einer Veranstaltung im Blickpunkt.

Integration nicht nur bei offiziellen Treffen

Ein weiteres Thema ist die Integration. Da wollen die Frauen auch neue Wege gehen und treffen sich am 26. Mai mit türkischstämmigen Frauen in der Frauenmoschee vom Verband der islamischen Kulturzentren (VIKZ) in Hückelhoven an der Ludovicistraße. „Es ist wichtig, dass die Kontakte nicht auf der offiziellen Ebene bleiben”, betonte Zurmahr-Tabellion. Beim gemeinsamen Kochen könne man sich ungezwungener austauschen und besser kennenlernen. Gerade das ehrenamtliche Engagement sei oftmals Sache der Frauen, so die Vorsitzende. Am 30. Juni dreht sich eine Veranstaltung um dieses Thema.

Das Engagement für Frauen sei heute immer noch wichtig, gerade wenn es um den beruflichen Wiedereinstieg oder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehe, hieß es. Erklärtes Ziel des Vereins sei es, Synergien zu schaffen und Themen zu bündeln. Für dieses Jahr wird auch eine Kooperation mit der Fachhochschule angestrebt, um das Angebot des Vereins zu erweitern und mehr Interessenten anzusprechen. Auch mit den Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen solle zukünftig noch enger zusammengearbeitet werden.

Ende der 80er-Jahre entstanden die ersten Interessengruppen, die sich ausschließlich mit frauenspezifischen Themen befassten. Ein weiterer Anstoß war die Diskussion um die Schließung der Zeche in Hückelhoven, mit der eine Umstrukturierung innerhalb der Stadt einhergehen musste. „Diese Umstrukturierungen gingen nicht ohne die Frauen”, so Zurmahr-Tabellion. Zwischenzeitlich drohte die Arbeit des Frauenzentrums „wegzudümpeln”. Deshalb will sich der Verein nun mit neuem Vorstand und frischen Ideen auf den Weg machen, um wieder mitzumischen.

Der Verein Frauenzentrum trifft sich einmal im Monat im Vereinsraum im Alten Rathaus von Ratheim. Nähere Informationen zum Verein erteilt Vorsitzende Rita Zurmahr-Tabellion unter 02433/918774.
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