Frauenseelsorge: Vom Pilgertag bis zur Wallfahrt

Von: anna
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Zum 68. Mal ist das Birgelener Pützchen am 30. September das Ziel der regionalen Frauenwallfahrt.
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Sie ist Frauenseelsorgerin in der Region Heinsberg: Sabine Mevissen.

Kreis Heinsberg. Mehrere Veranstaltungen hat die Frauenseelsorge in der Region Heinsberg für die Monate August und September geplant. „Abschied nehmen und neu anfangen“ ist in diesem Jahr der ­Frauenpilgertag überschrieben, der am Samstag 22. August, 9 Uhr, am Ortseingang von Erkelenz-­Kuckum (Kuckumer Quellenweg), auf dem Parkplatz an der Niers beginnt.

„Wir pilgern in diesem Jahr auf Wegen, die es in naher Zukunft nicht mehr geben wird“, erklärte Frauenseelsorgerin Sabine Mevissen. Der Tagebau verändere Landschaft und Menschen. Kostbare Erinnerungen würden zurückbleiben, neue Wege sich Schritt für Schritt fügen. „Das geschieht nicht nur am Tagebau, jede kennt Situationen von Abschied nehmen und den Neuanfang wagen.“ Der Pilgertag endet gegen 17 Uhr.

„Stille ist mehr als die Abwesenheit von Lärm“ heißt es am ­Samstag, 26. September, von 9 bis 18 Uhr beim Stille-Tag im Kloster Steyl. „Wir verbringen einen Tag im Klosterdorf Steyl und machen einen ungewöhnlichen Tausch: Handy und Laptop gegen einen Tag Stille und Schweigen“, erklärt die Frauenseelsorgerin. Anreise und Abreise erfolgen mit dem Bus. Anmeldungen werden erbeten per E-Mail an sabine.mevissen@­bistum-aachen.de oder unter Telefon 02454/969600 im Pfarrbüro St. Nikolaus Gangelt.

Die Predigt bei der regionalen Frauenwallfahrt zum Birgelener Pützchen hält in diesem Jahr Ellen Weitz, ehemalige Geistliche Leiterin im Diözesanverband Aachen der Katholischen Frauengemeinschaft. „Mit Vertrauen – Hinein ins Leben“ lautet der Leitspruch am Mittwoch, 30. September, um 15 Uhr. Zum 68. Mal pilgern wieder Frauen aus der Region Heinsberg mit ihrem Auto, ihrem Fahrrad oder zu Fuß zum Birgelener Pützchen. „Die besondere Atmosphäre mitten im Wald ermöglicht Besinnung und Gebet zur Gottesmutter auf unverwechselbare Art“, sagte Sabine Mevissen. Das Erleben von Gemeinschaft, Mut machende Gedanken und neue Impulse für den Alltag würden dafür sorgen, dass sich Hunderte Menschen auf den Weg machen würden.

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