Kreis Heinsberg - Frauenrath: In der Region verankert, bundesweit im Einsatz

Frauenrath: In der Region verankert, bundesweit im Einsatz

Von: disch
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Die Großbaustelle nahe Janses Mattes in Heinsberg aus der Vogelperspektive: Dort wird die Autobahn 46 (oben) mit der B56n (unten) verknüpft. Diese Achse wird zukünftig auf einem neuen Brückenbauwerk über die querende Bundesstraße 221 hinwegführen. Foto: CUH
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Gereon Frauenrath ist einer der geschäftsführenden Gesellschafter der Unternehmensgruppe Frauenrath aus Heinsberg. Foto: Wels

Kreis Heinsberg. „Uns gibt es aus einer Hand“: Mit diesem Slogan ist die Unternehmensgruppe Frauenrath bei „Spitze im Westen“, dem Standortmarketing der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG), mit von der Partie.

Und damit verweist Frauenrath insbesondere darauf, dass „wir als Komplettanbieter rund ums Bauen eine Vielzahl an Bau- und Dienstleistungen aus einer Hand bieten“.

Die Beteiligung von Frauenrath an der Kampagne für die heimische Region kommt nicht von ungefähr: „Starke Wurzeln geben Halt: Wir von Frauenrath sind seit rund 150 Jahren fest verankert in der Region und bundesweit im Einsatz.“ So lautet die Botschaft.

Auch wenn das Unternehmen quer durch Nordrhein-Westfalen und weit darüber hinaus (nicht zuletzt wegen eines weiteren Standortes im sächsischen Bretnig) tätig ist, so ist für Gereon Frauenrath, der mit seinem Bruder Jörg – beide als geschäftsführende Gesellschafter – in fünfter Generation an der Spitze des Familienunternehmens steht, klar: „Wir wissen, wo wir herkommen.“

Schließlich fing alles an in der Region: Es war ein Frauenrath ebenfalls mit Vornamen Gereon, der in den 1860er Jahren in Hilfarth als Pflasterer arbeitete. Heute bietet Frauenrath mit Projektentwicklung, schlüsselfertigem Hochbau und Verkehrswegen, mit Erdbau, Recycling und Abbruch sowie mit Landschaftsbau und Facility Management ein breites Spektrum an Bau- und Dienstleistungen und erzielt mit 400 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 120 Millionen Euro.

Wenn Gereon Frauenrath an „Spitze im Westen“ und die Unternehmensgruppe Frauenrath denkt, dann stellt er vor allem die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heraus. Der entscheidende Schlüssel zum Erfolg liege bei ihnen. Und diesen Erfolg erreiche Frauenrath eben auch von Heinsberg aus, „als Heinsberger Unternehmen werden wir wahrgenommen“, sagt der Geschäftsführer und Gesellschafter. Dabei setzt Frauenrath auf die Zusammenarbeit mit Partnern. Bestes Beispiel ist die aktuelle Großbaustelle am Autobahnende bei Janses Mattes, dort, wo die bestehende A46 mit der B56n verknüpft wird und diese Achse zukünftig die B221 auf einem neuen Brückenbauwerk überqueren wird.

„Für uns ist es immer etwas Besonderes, in unserer Heimatstadt oder in unserem Kreis zu arbeiten“, sagt Gereon Frauenrath. Und zu den Partnern auf dieser Baustelle gehört mit der Willy-Dohmen-Gruppe aus Übach-Palenberg eben ein Unternehmen aus dem Kreisgebiet. Frauenrath sieht in einer solchen Kooperation viele Vorteile: „Wir bündeln Kompetenzen.“

Mit dem Fortschritt bei dieser „Operation am offenen Herzen“, wie Frauenrath die Baustelle angesichts des laufenden Verkehrs sowohl auf der A46 als auch auf der B221 nennt, zeigt er sich „sehr zufrieden“. Nach Angaben vom Landesbetrieb Straßenbau NRW wird mit einem Bauende im Frühjahr / Sommer 2017 gerechnet.

Mit Blick auf die Struktur des Kreises Heinsberg unterstreicht Gereon Frauenrath, wie dringend erforderlich eine gute Verkehrs­infrastuktur sei, um „Spitze im Westen“ sein zu können. „Wenn wir die A 46 nicht gehabt hätten vor dem Strukturwandel, dann würden wir heute im Abseits sitzen“, zeigt er sich überzeugt. Solche Straßen würden der Wirtschaft und den Kommunen neue Möglichkeiten eröffnen. „Ohne moderne, leistungsfähige Verkehrsachsen würde es uns erheblich schlechter gehen.“ Und so erwartet er auch von der B56 n „Impulse“, sprich neue Ansiedlungen von Firmen.

So wichtig Frauenrath das Thema Verkehr ist, so wichtig sind ihm auch Themen wie Wohnen und Energie. Und auch in diesen Bereichen gibt es aktuell Vorzeigeprojekte im Kreis Heinsberg, die ihm besonders am ­Herzen liegen: Da sind die Klimaschutzsiedlungen WohnenPlus Heinsberg und Erkelenz, „zwei sehr innovative Quartiersentwicklungen“. Dabei verweist er nicht nur auf optimierte Klimaschutzhäuser, sondern auch auf das ganzheitliche Konzept. Und beim Bau von neuen Windkraftanlagen, die Frauenrath in Kooperation mit dem regionalen Partner BMR energy solutions entwickelt, soll eines von drei geplanten Windrädern, die bei Pütt errichtet werden sollen, in Form einer Bürgergenossenschaft betrieben werden. Gerade in dieser Art der Bürgerbeteiligung sieht Gereon Frauenrath ein zukunftsweisendes Konzept.


Exklusiver Blick hinter die Kulissen

Der Zeitungsverlag Aachen ist mit seinen Lokalausgaben Heinsberger Zeitung, Heinsberger Nachrichten und Geilenkirchener Zeitung Medienpartner der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) beim Standortmarketing unter dem Titel „Spitze im Westen“. Bei einer Veranstaltungsreihe werden die Standortpartner von „Spitze im Westen“ in den Blickpunkt gerückt. Abonnenten wird im Rahmen des Aboplus-Programms bei Firmenbesuchen ein exklusiver Blick hinter die Kulissen ermöglicht.

Mit einem Bus auf Tour

Die nächste Veranstaltung wird am Mittwoch, 1. Juni, am späten Nachmittag mit der Unternehmensgruppe Frauenrath in Heinsberg stattfinden. Mit Abo­plus haben Abonnenten die Gelegenheit, das Traditionsunternehmen kennenzulernen. Zunächst erhalten die Teilnehmer wissenswerte Informationen. Und dann geht es mit einem Bus auf Tour: Ziel ist die Großbaustelle am Verbindungspunkt von A46 / B56 n / B221 nahe Janses Mattes. Auch die Klimaschutzsiedlung WohnenPlus, die von Frauenrath in der Kreisstadt realisiert wird, wird bei dieser Bustour angesteuert. Zu beachten ist: Für Besucher gelten bei der Baustellenbesichtigung besondere Sicherheitshinweise. Barrierefreiheit ist bei dieser Veranstaltung nur zum Teil gegeben. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Nehmen Sie teil an einer exklusiven Veranstaltung. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die genaue Uhrzeit und der Treffpunkt werden den ausgelosten Teilnehmern schriftlich mitgeteilt.

Bewerbungen

Bewerbungen für diese Veranstaltung sind unter dem Stichwort „Frauenrath“ schriftlich bis zum 22. Mai möglich mit Angabe Ihrer Kundennummer, Namen, Adresse sowie Personenanzahl (maximal zwei Personen) und der Telefonnummer, unter der Sie tagsüber erreichbar sind.

Per Postkarte an: Heinsberger Zeitung / Heinsberger Nachrichten, Regionalredaktion, Apfelstraße 48, 52525 Heinsberg, Per Fax an: 02452/1571349.

Per E-Mail an: kreis-heinsberg@zeitungsverlag-aachen.de

Die ausgelosten Teilnehmer werden innerhalb einer Woche nach Ablauf der Bewerbungsfrist schriftlich benachrichtigt.

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