Frauenhilfe stellt sich immer auch den Fragen der Zeit

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Kreis Heinsberg. Renate Schlegel, Vorsitzende des Kreisverbandes Jülich der Evangelischen Frauenhilfe, konnte zahlreiche Abordnungen der Frauenhilfen aus dem Kirchenkreis und eine Reihe von Gästen begrüßen.

An der Stelle, wo vor 70 Jahren die Gründung vollzogen wurde, im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Hückelhoven, eröffnete Pfarrerin Irene Schlawin die Jubiläumsfeier mit einem Gottesdienst. Worte aus dem Kolosserbrief gab sie den Damen mit auf den Weg: „Trage einer den anderen - dies ist auch ein Teil des Kreisverbandes.”

Die Kabarettgruppe „Holy Hotline” des Kreisverbandes Koblenz nahm das „Leben in Gemeinschaft” aufs Korn, den Alltag der Frauenhilfen, aber auch Zukunftsperspektiven: Frauen auf frauenhilfsblauen Fahrrädern betreuen Autofahrerinnen im Stau auf der Autobahn und werben auf diese Weise neue Mitglieder. Und in den Gemeinden werden „lästerfreie Zonen” eingerichtet. „Holy Hotline” ließ es sich nicht nehmen, Inge Donath, Kassiererin im Vorstand des Kreisverbandes, für besondere Verdienste mit einem Heiligenschein zu ehren.

Superintendent Jens Sannig sieht Evangelische Frauenhilfe nicht als Selbstzweck. Er habe Frauenhilfe immer so erlebt, dass sie mit Christus als Mitte ihren Dienst in den Gemeinden getan habe. Im Hören auf Gottes Wort, im gemeinsamen Feiern, im Gespräch miteinander habe sich die Frauenhilfe immer auch den aktuellen Fragen der Zeit gestellt. Und natürlich tatkräftig in den Gemeinden mit angepackt und das Gemeindeleben mit gestaltet.

„Leben in Gemeinschaft”, wie es die Kabarettgruppe angesprochen habe, sei ein Zukunftsmodell, an dem auch die Frauenhilfen mitwirken könnten. Ausdrücklich sprach der Superintendent in diesem Zusammenhang das Miteinander der Generationen an. Er wünschte den Frauenhilfen und insbesondere dem Kreisverband Jülich für den Weg Kraft, Mut und nicht zuletzt Freude. Und vor allem: Gottes Segen und Beistand.

Grüße und Glückwünsche für das Geburtstagskind überbrachten auch Elke Bennetreu für die Erwachsenenbildung, Pfarrerin Anja Karthäuser vom Landesverband, Roswitha Reinecker vom Kreisverband Aachen und Verwaltungsrat des Landesverbandes sowie Abordnungen der Frauenhilfen Hückelhoven-Schaufenberg-Hilfarth und Schwanenberg und Ortspfarrerin Irene Schlawin. Ein Kuchen- und Tortenbuffett bildete die leibliche Grundlage für das, was auch zu den Gruppen der Evangelischen Frauenhilfe gehört: das lebhafte Gespräch miteinander.
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